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Bürkert GmbH & Co. KG Fluid Control Systems

Firmentyp: Vertrieb, Hersteller, Dienstleistung, Service, Forschung- und Entwicklung

Christian-Bürkert-Straße 13 - 17
74653 Ingelfingen
Hohenlohekreis
Baden-Württemberg
Deutschland





Firmenpräsentation
Bürkert steht weltweit synonym für Kompetenz in der Fluidtechnik. Von Bürkert erhalten Sie komplette Systemlösungen, die modernste Technik mit höchster Wirtschaftlichkeit verbinden. Neben einem der umfassendsten Produktprogramme für sämtliche Bereiche der Fluidtechnik steht Ihnen ein Dienstleistungsangebot zur Verfügung, das von der Beratung über das Engineering bis zur Inbetriebnahme und Wartung auf jedes Problem die kompetente Antwort gibt - mit System und der dahinter stehenden Erfahrung eines Technologieführers. Ob Systemlösungen aus Standardkomponenten oder kundenspezifische Entwicklungen – in jedem Fall ist Bürkert die richtige Wahl. Im Zuge der Expansion von Bürkert entwickelte sich nach diesem Prinzip ein globales Netzwerk mit 4 Forschungs- und Entwicklungszentren, 5 Produktionsstandorten, 5 Systemhäusern, 36 weltweiten Ländervertretungen und 2.500 Mitarbeiter/innen weltweit..
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Über uns

Bürkert - Fluid Control Systems Systeme zum Messen, Steuern, Regeln von Gasen und Flüssigkeiten vom einzelnen Ventil, Sensor oder Regler bis zu kompletten Automatisierungslösungen und Fluidsystemen. Produkte, Segmente .

Bei Bürkert Fluid Control Systems liegen Sie richtig, wenn Sie den verlässlichen Partner für Ihren Erfolg suchen. Wo immer sich Ihnen ein Problem stellt, das modernste Fluidtechnik erfordert, setzen wir alle Hebel in Bewegung, um die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung für Sie zu finden. Sie profitieren dabei von unserer weltweit gesammelten Erfahrung. Das breite Einsatzspektrum unserer Produkte und Systemlösungen - von Zapfsäulen über Zahnarztstühle bis hin zu Weltraumsatelliten - erfordert vor allem eines: stets den entscheidenden Schritt voraus zu denken, oder auch mal quer. Diese Offenheit und Bereitschaft, immer wieder mutig über die Branchengrenzen hinaus zu denken und dabei ungewöhnliche Lösungen für ungewöhnliche Probleme zu finden, haben uns zu einem der weltweit führenden Unternehmen für Fluid Control Systems gemacht. Wir setzen auf Innovation und höchste Qualität sowie auf absolute Flexibilität in unserer Organisation und unseren Prozessabläufen.

  • Armaturen
    • Absperrklappen
    • Kugelhähne
    • Kugelventile
    • Magnetventile
    • Membranventile
    • Pneumatik
    • Pneumatikarmaturen
    • Rückschlagklappe
    • Rückschlagventile
    • Stellarmaturen
  • Steuergeräte
    • Armaturen
    • Füllstandssensoren
    • Temperaturmessgeräte
    • Temperaturregelung
    • Temperatursensoren
    • Transmitter
    • Analysetransmitter
    • Ultraschallfüllstandstransmitter
    • Radarfüllstandstransmitter
  • Valves
    • Mehrwegeventile
    • Membranventile
    • Prozessventile
    • Rückschlagventil
    • Schrägsitzventile pneumatisch
    • Sitzventile
    • Stellventile
    • Ventile
    • Wippenventile
    • Pneumatikventile
  • Ventile
    • Absperrventile
    • Flipperventile
    • Kugelventile
    • Magnetventile
    • Membranventile
    • Proportionalventile
    • Prozessventile
    • Regelventile
    • Pneumatikventile
    • Dosierventile
  • Magnetventile für neutrale medien
    • Armaturen
    • Magnetventile für gas
    • Kleinstmagnetventile
    • Magnetventile für pneumatik
    • Magnetventile mit servomembran
    • Magnetventile für flüssigkeiten
    • Magnetventile für gasförmige medien
    • Kompaktmagnetventile
    • Minimagnetventile

Arbeitszeit:

Mo.07:30 - 18:00Mittagspause: -
Di.07:30 - 18:00Mittagspause: -
Mi.07:30 - 18:00Mittagspause: -
Do.07:30 - 18:00Mittagspause: -
Fr.07:30 - 18:00Mittagspause: -
Sa. - Mittagspause: -
So. - Mittagspause: -

Leistungen
Liefergebiet

Deutschland

Schweiz

Österreich

Versand

Express-Versand DHL

DHL

DPD

UPS

Spedition

Leistungs- und Serviceangebot
Versand- und Lieferbedingungen

 nach Absprache

Kundenservice

 Kundendienst

 Serviceleistungen

 Service ausserhalb der Geschäftszeiten

 Störungsdienst

 Fullservice

 Wartung

 Reparatur

 Umbau

 kostenlose Beratung

 Technische Unterstützung

Verkauf und Beratung

 Außendienst

 Bestellservice

 Hotline

 Geschäftskundenberatung

 Telefonberatung

 Individuelle Beratung

 Individuelle Verkaufsberatung

Logistische Dienste
Werkstatt- und Reparaturdienste

 Reparatur

 Wartung und Pflege

Finanzdienste
Individueller Service

 Sonderanfertigung

Informationsdienste
Zielgruppe

Endverbraucher

Firmen/gewerblich

Individualkunden

Zahlungsarten

Rechnung

Vorauskasse

Absatz

International

Europaweit

Überregional

Regional

Örtlich

Bundesweit

Wegbeschreibung, Parkbeschreibung und Parkmöglichkeiten

Wegbeschreibung
Anreise über Autobahn A 6: Verlassen Sie die Autobahn an der Ausfahrt "Kupferzell". Fahren Sie auf der Bundesstraße 19 bis nach Künzelsau. Ordnen Sie sich in Künzelsau an der 1. Kreuzung (Ampel) (Höhe Kaufland) links ein. Folgen Sie im Kreisverkehr der 2. Abzweigung Richtung Ingelfingen. Biegen Sie an der nächsten Ampel (nach einer leichten Steigung) links ab Richtung Ingelfingen. Folgen Sie im Kreisverkehr der 1. Abzweigung Richtung Ingelfingen. Biegen Sie an der nächsten Kreuzung links ab Richtung Ingelfingen. Biegen Sie in Ingelfingen an der 1. Ampel links ab. Fahren Sie ca. 200 m über die Brücke. Links liegt der Eingang zum Werk Ingelfingen mit einigen Besucherparkplätzen. Weitere Parksplätze finden Sie, wenn Sie rechts abbiegen.

Anreise über Autobahn A 81: A 81 Richtung Heilbronn. Ausfahrt Tauberbischofsheim. Abbiegen in Richtung Bad Mergentheim auf die B 290, vorbei an Gerichsheim und vorbei an Lauda-Königshofen. Über Bad Mergenthein in Richtung Künzelsau (B 19). Man fährt durch die Orte Stuppach, Rengershausen, Dörzbach, Hohebach, vorbei an Stachenhausen und Belsenberg. An der Kreuzung nach Belsenberg rechts abbiegen in Richtung Neuenstadt / Ingelfingen. Nach dem Ortsschild Ingelfingen sind es ca. 800 m bis zur Ampelkreuzung, hier links einordnen, abbiegen und über die Brücke fahren. Links liegt das Werk Ingelfingen mit einigen Besucherparkplätzen. Weitere Parksplätze finden Sie, wenn Sie rechts abbiegen.

Parkbeschreibung
eigene Kundenparkplätze vor dem Haus vorhanden

Bilder
Werk Criesbach

Werk Criesbach

1 Unternehmenszentrale Ingelfingen

1 Unternehmenszentrale Ingelfingen

2 Vertriebs-Center Berlin

2 Vertriebs-Center Berlin

3 Vertriebs-Center Dortmund

3 Vertriebs-Center Dortmund

4 Vertriebs-Center Frankfurt

4 Vertriebs-Center Frankfurt

5 Vertriebs-Center Hannover

5 Vertriebs-Center Hannover

6 Vertriebs-Center Stuttgart

6 Vertriebs-Center Stuttgart

7 Vertriebs-Center München

7 Vertriebs-Center München

9 Systemhaus Charlotte (US)

9 Systemhaus Charlotte (US)

10 Systemhaus Criesbach (D)

10 Systemhaus Criesbach (D)

11 Systemhaus Dresden

11 Systemhaus Dresden

13 Werk Triembach (F)

13 Werk Triembach (F)

Systemhaus_Suzhou

Systemhaus_Suzhou

Video
Bürkert "The Flow" - Deutsche Version
Warum zu Bürkert? Der Film "The Flow" zeigt, wie bei uns gearbeitet wird, neue Technologien entwickelt werden und wie wir die Welt verstehen.
 


Bürkert at Hannover Messe 2013
As Hannover Messe opens its doors so do we, on our booth G16 in hall 9. Bürkert has been exhibiting at the Hannover fair since it first started, and this year will be all about our four segments Water, Gas, Hygienic and Micro. We look forward to the following days and welcome all visitors!
 


Robolux Multiport Volledelstahlventil von Bürkert, ROTE COUCH EXPRESS
Im Gespräch: Alexander Equit, National Key Account Hygienic, Bürkert beim publish-industry Technik-Talk, der ROTEN COUCH EXPRESS, Powtech 2013
 


Burkert Type 5282 for Dirty Media
Covering the features and benefits of the Burkert Type 5282 Solenoid Valve for Contaminated, Dirty or Aggressive media.
 


Initialization of Control Top on a Burkert Valve
This Burkert Quick Tip demonstrates how to Initialize a Control Top on a Burkert Process Valve.
 


Basic Sensor Training - Flow Sensors
Basic Sensor Training - Flow Sensors
 


Sensorik Grundlagenvideo - Durchfluss-Sensoren
Sensorik Grundlagenvideo - Durchfluss-Sensoren
 


Bürkert SideCONTROL
The new range of Side control valve positioners and process controllers from Bürkert offer a technically advanced, compact and user friendly option for the control of 3rd party quarter turn and linear process valves, particularly ball valves, butterfly valves and linear stroke globe type valves
 


Bürkert Element Sensors
ELEMENT is the new concept from Bürkert combining controllers, valves and sensors in a highly aesthetic stainless steel design together with an intelligent architecture. ELEMENT sensors and valves reliably control fluids, gases, steam, agressive media or contaminated fluids.
 


Bürkert ELEMENT Process Valves
Hygienic designs for process valves are part of the reason why Burkert's engineers applied themselves to launching this range of products in support of its other ranges of valves and sensors for industrial applications.
 


Bürkert Cleanroom
Bürkert Cleanroom Triembach France
 


Miniature Valves Reduce Energy Consumption
he traditional design comprising of a single actuation armature driven by a wound coil has not changed in principle since it's invention two hundred years ago, (by Andre-Marie Ampere). The TwinPower valve from recognised industry experts Bürkert is different; it uses rocker technology rather than the more familiar plunger type actuation and has two compact coils that operate the valve with a minimal holding current, effective after just 100ms, the result is a 75% reduction in energy usage
 


Basic Sensor Training - Flow Sensors Englisch
Basic Sensor Training - Flow Sensors
 


Sensorik Grundlagenvideo - Durchfluss-Sensoren
Sensorik Grundlagenvideo - Durchfluss-Sensoren
 


Pneumatik Grundlagenvideo Bürkert Fluid Control Systems
Grundlagenvideo Pneumatik und Prozess-Schnittstellen von Bürkert Fluid Control Systems
 


Aktuelles
Bürkert eröffnet zentrales Distributionscenter in Öhringen
Schaffung von Kapazitätsreserven Bürkert eröffnet zentrales Distributionscenter in Öhringen   Der Fluidtechnikspezialist Bürkert hat in Öhringen ein neues zentrales Distributionscenter eröffnet, das seit Ende März 2014 den weltweiten Warenversand für die Werke in Deutschland und Frankreich übernimmt. Die hochautomatisierte Anlage steigert die Effizienz in der Distribution und bietet Kapazitätsreserven für weiteres Wachstum.   Das neue Distributionscenter hat eine Größe von 3.300 m2, wobei Erweiterungs-möglichkeiten für zusätzliche 2.500 m2 bestehen. Neben der flächenmäßigen Erweiterung im Vergleich zu den bisherigen dezentralen Versandstellen ist das vollautomatisierte Shuttlelager mit 10.000 Behälterplätzen hervorzuheben, durch das die logistische Leistungsfähigkeit wesentlich erhöht wird. Aktuell werden bereits ca. 40.000 Lieferpositionen pro Monat an die Bürkert Vertriebsgesellschaften bzw. Endkunden weltweit ausgeliefert. Pro Jahr bedeutet das zurzeit ca. 3.500 Tonnen Fracht, wobei Reserven für deutliche Mengen- und Volumensteigerungen bestehen.   In der neuen Einheit arbeiten ca. 25 Mitarbeiter an der Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Auslieferung der Waren aus allen Bürkert-Werken in Deutschland und Frankreich. „Zuvor wurde die Distribution unserer Produkte jeweils von den einzelnen Werken selbst durchgeführt“, erklärt Andreas Muggenthaler, Leiter Einkauf und Logistik bei Bürkert. „Die neue zentrale Lösung macht es möglich, unsere Effizienz durch die Bündelung der Warenströme und die Standardisierung der Versandprozesse maßgeblich zu steigern. Unsere Kunden profitieren von erweiterten logistischen Dienstleistungen.“ Das Distributionscenter startete Ende März nach knapp einjähriger Bauzeit in die produktive Phase, die Investitionen belaufen sich auf einen höheren einstelligen Millionenbetrag. „Wir haben uns bewusst gegen ein Outsourcing der Logistikdienstleistungen entschieden und bauen unsere deutschen Standorte kontinuierlich aus“, so Muggenthaler. So wurde erst Anfang 2013 ebenfalls nach weniger als einem Jahr Bauzeit eine Erweiterung des Werks Öhringen um insgesamt 2.500 m2 abgeschlossen.
 
Bürkert unterstützt Eltern mit Kinderferienprogramm
Vereinbarkeit von Beruf und Familie Bürkert unterstützt Eltern mit Kinderferienprogramm   Das beliebte Kinderferienprogramm des Fluidtechnikspezialisten Bürkert geht im August 2014 in die vierte Runde. Für die rund 80 teilnehmenden Mitarbeiterkinder findet in den Räumlichkeiten des Unternehmens ein abwechslungsreiches und buntes Programm statt. Aufgrund der großen Nachfrage und zur Erhöhung der Flexibilität bietet Bürkert die Betreuung von Mitarbeiterkindern in diesem Jahr erstmals an zwei Sommerferienwochen an. Startpunkt war der 11. August 2014.   Für Kinder sind die Sommerferien die wohl schönste Zeit des Jahres. Berufstätige Eltern hingegen stehen vor der Herausforderung, für die rund sechs Wochen ihre Schützlinge in guter Betreuung zu wissen. Eine Lösung hierfür kann das Kinderferienprogramm sein. Um Mitarbeitern eine möglichst flexible Terminplanung in der Zeit der Sommerferien zu eröffnen, bietet Bürkert in diesem Jahr zwei alternative Termine an. Wählbar sind die Wochen vom 11. bis zum 15. August sowie vom 25. bis 29. August. Auch die Möglichkeit, die Betreuung nur an einem Tag in Anspruch zu nehmen, besteht. Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren, wobei eine Einteilung in zwei Altersgruppen erfolgt. Für Mitarbeiterkinder aus den Bürkert-Werken in Öhringen und Gerabronn wird ein Shuttlebus angeboten.   Im Zentrum des zusammengestellten Programms stehen neben Spaß und Action auch ein lehr- und bewegungsreicher Hintergrund. So können sich die Kinder bei einem Spiel- und Sportnachmittag austoben und bei einem Entdeckertag im Lipfersberger Wald die umliegende Natur kennen lernen. Weitere Programmpunkte sind ein gemeinsamer Feuerwehrtag mit Löschübungen in Gerabronn, ein Bastelvormittag mit Auszubildenden sowie spielerische Unternehmensführungen und Erlebnispädagogik. Freitags enden die jeweiligen Wochen mit einem gemeinsamen Abenteuerausflug ins Kupfertal. Aufgrund der großen Beliebtheit wird das Familienunternehmen Bürkert seinen Mitarbeitern auch im kommenden Jahr wieder ein Kinderferienprogramm in den Sommerferien anbieten. Das Kinderferienprogramm ist ein wichtiger Eckpunkt in der familienfreundlichen Personalpolitik von Bürkert, für die der Fluidtechnikspezialist im Juni 2010 erstmals von der berufundfamilie gGmbH als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert wurde. Aufgrund von durchgeführten Maßnahmen wie beispielsweise flexiblen Arbeitszeitmodel-len, der Einführung von Telearbeit und Beratungsangeboten konnte das Zertifikat im August 2013 neu ausgestellt werden. Das Audit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung versteht sich als strategisches Managementinstrument zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und soll Unternehmen bei der Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik unterstützen.
 
Zweiter Azubi-Teamtag bei Bürkert
Mit Spiel und Spaß zu einem starken Team Zweiter Azubi-Teamtag bei Bürkert   Am Mittwoch, den 30. Juli 2014 veranstaltete die Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) des Unternehmens Bürkert den 2. Azubi-Teamtag auf dem Küffner Hof in Neudeck bei Langenbrettach. Hauptziel des Teamtages war es, den Austausch zwischen den Jugendlichen zu fördern und den Teamgedanken, unabhängig von Lehrjahr und Ausbildungsberuf beziehungsweise Studiengang, in den Mittelpunkt zu stellen. Rund 70 Auszubildende und Studierende beteiligten sich an der Veranstaltung, die nach dem Erfolg im letzten Jahr wieder ausgerichtet wurde.   Auf dem Küffner Hof angekommen, warteten auf die Azubis und Studierenden verschiedene Teamspiele. Los ging es mit einem Schubkarrenwettlauf, wobei innerhalb einer vorgegebenen Strecke ein Schubkarren möglichst schnell ins Ziel manövriert werden musste. Beim anschließenden Kuhwettmelken kam es auf die richtige Technik an und beim Hufeisenwerfen war, neben einem ruhigen Händchen, auch viel Geschick gefragt. Beim Tauziehen hingegen zählte lediglich die Kraft. Wer Lust hatte, konnte zum Schluss sein Glück noch auf einem mechanischen Bullen versuchen.   Nach einer gemeinsamen ausgiebigen Stärkung ging es mit dem Wettbewerb für einige Freiwillige weiter. Die weiteren Aufgaben waren ein Wettnageln, ein Wettsägen sowie ein Holzschuhwettlauf. Die jeweiligen Sieger erhielten, passend zu den Spielen, einen Cowboyhut. Nach den Teamspielen ließ man den Azubi-Teamtag am Nachmittag bei einem gemütlichen Zusammensitzen Revue passieren. Die Durchweg positiven Rückmeldungen aller Auszubildenden lassen darauf schließen, dass es auch im kommenden Jahr einen Azubi-Teamtag bei Bürkert geben wird.
 
Bürkert spendet für Umfrageteilnahme
Soziale Verantwortung Bürkert spendet für Umfrageteilnahme   Insgesamt 1.260 Euro hat das Ingelfinger Familienunternehmen Bürkert an die Kindernothilfe gespendet. Mit dem Geld fördert das Unternehmen ein Projekt zur Starthilfe von Existenzgründungen im südostafrikanischen Staat Malawi. Zusammengekommen ist die Summe durch eine Kundenzufriedenheitsanalyse, für die Bürkert pro aufgefüllten Bogen 50 Cent an die Hilfsorganisation spendete.   Zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit führt der Fluidtechnikspezialist Bürkert in regelmäßigen Abständen Analysen in Form von Umfragen durch. „Um den ein oder anderen mehr zu einer Teilnahme zu bewegen und um uns für jeden ausgefüllten Bogen zu bedanken, haben wir uns für eine mit der Umfrage verbundene Spendenaktion entschieden“, erklärt Michael Goetz, Leiter des Bereichs Global Marketing. Neben dem dabei zusammengekommenen Spendenbetrag freut sich Bürkert auch über das Endergebnis der Umfrage: „Sowohl der Kundenzufriedenheits-Index als auch die Loyalität der Kunden gegenüber Bürkert befinden sich auf einem hohen Niveau. Die Umfrageergebnisse geben uns entscheidende Hinweise, wo und wie wir uns weiter verbessern können. Bei der Auswahl des Spendenprojekts haben wir uns bewusst für das nachhaltig wirkende Konzept in Malawi entschieden.“   Malawi zählt zu den ärmsten Volkswirtschaften der Welt. Die Kindernothilfe engagiert sich seit 1998 aktiv für die malawische Bevölkerung und unterstützt rund 14.200 Kinder und Jugendliche in elf Projekten. Diese sind über das ganze Land verteilt und werden von acht einheimischen Partnerorganisationen umgesetzt. Mit der Spende aus Hohenlohe wird von Bürkert ein Projekt zur Selbsthilfe unterstützt. Frauen und Jugendliche erfahren, wie kleine Unternehmensgründungen für landwirtschaftliche Produkte wie Honig, Joghurt oder Erdnussbutter funktionieren. Über die Kindernothilfe wird das Know-how weitergegeben und zur Produktion benötigte Gerätschaften als Starthilfe bereitgestellt.
 
Bürkert mit neuer Kampagne und herausragenden Entwicklungen
Bürkert wird sich auf der Hannover Messe vom 7. bis 11. April 2014 erstmals ganz im Zeichen von Neuentwicklungen präsentieren. Der Experte für fluidische Kontrollsysteme trägt damit seinem Wandel vom Komponentenhersteller zum Systemhaus für komplette technologische Lösungen Rechnung. Mit einem kompakten Online-Analyse-System für die Trinkwasseraufbereitung und einem neuartigen Durchflussmessprinzip unterstreicht Bürkert diese Entwicklung.   Ursprünglich ausgehend von der Entwicklung einzelner Komponenten wandelt sich Bürkert Fluid Control Systems immer mehr zu einem Systemanbieter, der komplette Systeme für die Mess-, Steuer- und Regeltechnik von Fluiden entwickelt. Der Claim „we make ideas flow“ unterstreicht dabei den für Bürkert typischen Ansatz, Bestehendes zu hinterfragen, um neue Ideen zu entwickeln und inspirierende Antworten auf technologische Fragen zu geben. Dazu stellen sich die Bürkert-Ingenieure entscheidende Grundsatzfragen: „Wer sagt eigentlich, dass sich im Messrohr eines Durchflussmessgeräts Sensorelemente befinden müssen?“ Unter dem Motto „Inspiring Answers“ gibt Bürkert darauf eine Antwort und wird in Zukunft genau die Produkte und Technologien vorstellen, die neue Pfade beschreiten und diese offenen Grundsatzfragen beantworten. Den Anfang machen die Fluidik-Experten in Hannover mit zwei echten Weltneuheiten.   Inspirierende Technologien Das neue Online-Analyse-System Typ 8905 kann im Wasserwerk zur kontinuierlichen Überwachung der wichtigsten Messparameter im Rohwasser und im behandelten Wasser vor der Abgabe an das Versorgungsnetz eingesetzt werden. Bürkert setzt bei dieser innovativen Plattform auf konsequente Miniaturisierung und Modularisierung und entwickelte mehrere bahnbrechende technologische Lösungen, die dieses flexibel erweiterbare System überhaupt erst möglich machen. Es besticht auf den ersten Blick durch seine Kompaktheit und soll vor allem Anlagenbauer und Betreiber von Wasserwerken ansprechen.   Die weitere Innovation, das FLOWave-Durchflussmessgerät, basiert auf dem Prinzip der Surface-Acoustic-Wave-Technologie (SAW) und gibt die Antwort auf verschiedene Schwächen etablierter Messverfahren. Sie kommt komplett ohne Einbauten in der Rohrleitung aus und bildet die technologische Basis für weitere Innovationen. FLOWave misst den Durchfluss in allen Flüssigkeiten – auch nichtleitenden. Das Messprinzip arbeitet bereits bei geringsten Fließgeschwindigkeiten.   Beide Systeme setzen bereits auf die neue Efficient Device Integration Platform (EDIP), mit der Bürkert für seine Produkte das Tor zur Industrie 4.0 aufstößt. EDIP umfasst eine Vielzahl an Funktionen, abgestimmte HMI-Geräte und weitere innovative Services, die die Systemintegration neuer Geräte erleichtern.
 
Technologie für die präzise Dosierung mittels Pneumatik
Die Aufgaben in der industriellen Prozessdosierung sind sehr vielfältig, aber eines haben sie alle gemeinsam: Die hohen Genauigkeitsanforderungen. Diese Anforderungen müssen unabhängig von Umwelteinflüssen erfüllt werden. Mit einem neuen pneumatischen System stellt Bürkert jetzt eine kompakte Lösung für diese Aufgabe vor.   Das patentierte Pneumatic dosing system für Flüssigkeiten von Bürkert kann überall dort eingesetzt werden, wo definierte Probemengen mit höchster Wiederholgenauigkeit dosiert werden müssen. Einsatzbeispiele sind die Dosierung von Impfstoffen, Chemikalien in Industriewaschmaschinen, Aromastoffen in der Getränkeindustrie, pharmazeutischen Grundstoffen oder Dosieraufgaben an Abfüllmaschinen. Möglich wird die besondere Präzision mit Hilfe der Pneumatik. Das Dosiersystem wird mit Druck bzw. Vakuum angetrieben, wodurch eine wesentlich größere Kraft als bei konventionellen Antrieben zur Verfügung steht. Mit dieser Kraft kann die vorgegebene Dosiermenge mit einer Genauigkeit von ±2 % weitgehend unabhängig von Temperatur und Viskosität gefördert werden. Die Größe der Dosierkammer bestimmt das Dosiervolumen pro Hub. Sie kann zwischen 150 und 750 µl liegen.   Wenige Bauteile, viele Möglichkeiten Das System zeichnet sich durch hohe Flexibilität und viele Anpassungsmöglichkeiten aus und setzt sich aus einem Controller und einer wechselbaren Dosierkammer zusammen, die auf den Controller aufgesteckt wird oder beliebig positioniert werden kann. Die Dosierkammer besteht aus zwei medienberührenden Bauteilen, einem Kunststoffgehäuse und einer Trennmembran. Durch Einsatz von hochwertigen Materialien wie PEEK und FKM oder FFKM können auch sehr aggressive Medien gefördert werden. Die Kammer ist selbstansaugend und leicht zu spülen. Über den Controller wird die Membran über den Kammern wechselweise mit Druck oder Vakuum versorgt. Dadurch wird eine vordefinierte Menge an Medium durch die Dosierkammer gefördert. Es kann in beide Richtungen gefördert werden. So können zum Beispiel teure Medien zurückgesaugt oder Mischvorgänge realisiert werden. Aufgrund der Trennung von Ansteuerung und Dosierkammer lässt sich die Kammer einfach wechseln. Für Einmalanwendungen werden die Dosierkammern aus preisgünstigen Werkstoffen gefertigt. Sie können bei Bedarf auch steril geliefert werden.   Die Ansteuerung des Pneumatic dosing systems enthält die Schaltventile und die Elektronik. Das System benötigt externe Druckluft. Falls die Medien drucklos sind, muss zusätzlich Vakuum bereitgestellt werden. Auf Kundenwunsch kann die Ansteuerung komplett mit integrierter Druck- und Vakuumversorgung geliefert werden.
 
Bürkert-Werk Öhringen mit neuem Glanzstück
Kantinen-Einweihung rundet jüngste Baumaßnahmen abNach zehnmonatiger Bauzeit wurde am 10. Oktober 2014 ein neues Mitarbeiter-Restaurant am Bürkert-Standort in Öhringen eröffnet. An der offiziellen Feier im neuen repräsentativen Bau nahm neben Bürkert-Geschäftsführer Gerhard Koch auch der Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler teil. Das rund 600 m2 große Restaurant auf dem Dach einer bestehenden Halle bildet den baulichen Abschluss der jüngsten umfassenden Erweiterungsmaßnahmen am Werk.
Die Planungsarbeiten für das neue Betriebsrestaurant, in das Bürkert einen unteren ein-stelligen Millionenbetrag investierte, begannen 2013. Der offizielle Startschuss für den Bau fiel am 13. Januar 2014. Ein besonderes Augenmerk bei der Umsetzung und Planung der neuen Kantine lag auf dem Baugrund und der Statik der Bestandshalle. So erfolgte die Statik-Prüfung beispielsweise durch ein Röntgen der Pfeiler und die gesamte Konstruktion des Betriebsrestaurants besteht aus einer Stahl-Leichtbauweise. Mitarbeiter profitieren von der neuen Kantine durch ein erweitertes Angebot an Speisen sowie der Möglichkeit, die Mittagspause auf der rund 250 m2 großen Terrasse verbringen zu können. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick über Öhringen und kann bis zur Limesplattform bei Cappel sehen. Durch die verwendeten abgestimmten Bauteile und Materialien fügen sich sowohl die Kantine als auch alle anderen Bauten harmonisch zusammen. Beim Anblick des neu gestalteten Standorts gerät Werksleiter Wolfram Heiss ins Schwärmen: "Vom Schleifbachweg her hat man durch die Bepflanzung, Rasenfläche und Platanenallee den Eindruck: Das ist die Fabrik im Park!"Mit der Eröffnung des Betriebsrestaurants endet die Serie der jüngst umgesetzten bauli-chen Maßnahmen am Bürkert-Standort in Öhringen. Anfang 2013, nach weniger als ei-nem Jahr Bauzeit, wurden 500 m2 Bürofläche, eine Produktionshalle mit 1.000 m2 und eine ebenfalls 1.000 m2 große Logistikhalle in Betrieb genommen. Einen mittleren einstel-ligen Millionenbetrag investierte Bürkert in das Kernstück seiner Steriltechnik-Sparte, die zum Beispiel Ventile und Steuerungen für die Lebensmittel- und Pharma-Industrie herstellt. Vom wirtschaftlichen Erfolg getragen, wurden bereits in der Bauphase der Logistikhalle Erweiterungsplanungen in Angriff genommen. So rückten Ende Februar 2013 erneut die Bagger an und begannen mit dem Bau eines 3.300 m2 großen Distributionszentrums. Dieses übernimmt seit Ende März 2014 den weltweiten Warenversand für die Werke in Deutschland und Frankreich. Die hochautomatisierte Anlage steigert die Effizienz in der Distribution und bietet Kapazitätsreserven für weiteres Wachstum. Neben der flächenmä-ßigen Erweiterung im Vergleich zu den bisherigen dezentralen Versandstellen ist das vollautomatisierte Shuttlelager mit 10.000 Behälterplätzen hervorzuheben, durch das die logistische Leistungsfähigkeit wesentlich erhöht wird. Aktuell werden bereits ca. 40.000 Lieferpositionen pro Monat an die Bürkert Vertriebsgesellschaften bzw. Endkunden welt-weit ausgeliefert.
 
Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht Bürkert Stand
Am 09. April 2014 durfte das Ingelfinger Familienunternehmen Bürkert im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auf dem Messestand in Halle 9 begrüßen. Dieser steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der neuen Produkte sowie der vier Segmente (Water, Gas, Hygienic und Micro), in die Bürkert sein umfassendes Produktprogramm unterteilt. Anhand dieser Aufteilung erklärte Geschäftsführer Heribert Rohrbeck dem Ministerpräsidenten die Produkte von Bürkert, die als einziger Anbieter alle Komponenten des Fluid Control Regelkreises aus Messen, Steuern und Regeln abdecken.   Neben der Ausrichtungsstrategie informierte sich Winfried Kretschmann auch über die erstmals auf der Hannover Messe gezeigten Produktinnovationen des Fluidtechnik-Spezialisten. Hierzu zählt beispielsweise das Durchflussmessgerät FLOWave, welches dank der erstmaligen Nutzung von akustischen Oberflächenwellen in einem Edelstahlrohr eine Durchflussmessung in Flüssigkeiten ohne Einbauten ermöglicht. Die eingesetzten akustischen Oberflächenwellen sind hochfrequente Schallwellen, deren physikalisches Verhalten von seismischen Wellen bekannt ist, wie sie bei einem Erdbeben auftreten. Die patentierte Technologie faszinierte, neben dem Ministerpräsidenten, auch die Jury des renommierten Industriepreises „Hermes Award“ und verschaffte der Produktinnovation aus Hohenlohe eine Platzierung unter den Top 5 nominierten Industrielösungen 2014.   Diese wie weitere Produktinnovationen aus dem Bereich der Fluidtechnik präsentiert Bürkert noch bis zum kommenden Freitag, 11. April 2014, auf der Hannover Messe. Neben dem Hauptstand in Halle 9, Stand G16, finden Besucher das Ingelfinger Unternehmen auch in Halle 27 mit Produkten rund um das Thema Brennstoffzellentechnik sowie auf der parallel stattfindenden Drucktechnologie-Messe „InPrint“ in Halle 21.
 
Durchflussmessung neu gedacht
Durchflussmessung neu gedacht
Bürkert präsentiert eine neuartige Technologie, die viele Vorteile vereint
Alle am Markt verfügbaren Durchflussmessverfahren haben spezifische Schwächen, die ihr Einsatzspektrum begrenzen. Bürkert hat sich daher die Frage gestellt, wie ein idealer Durchflussmesser für Flüssigkeiten beschaffen sein sollte und ist ihm mit dem neuen FLOWave sehr nah gekommen. Die zugrundeliegende SAW-Technologie wird vom 7. bis 11. April 2014 erstmals auf der Hannover Messe vorgestellt.   Zur Durchflussmessung existiert eine Vielzahl von Technologien auf dem Markt. Magnetisch induktive Messgeräte haben sich dank ihres breiten Anwendungsspektrums als Standard etabliert und sind in vielen Varianten verfügbar. Hohe Zuwachsraten werden auch den Prinzipien Ultraschall und Coriolis zugewiesen. Nach wie vor hat jedoch jedes Prinzip seine spezifischen Schwächen und Einsatzgrenzen, so dass die Auswahl des geeigneten Gerätes für die jeweilige Messaufgabe hohe Anforderungen stellt. Es muss die Messaufgabe zuverlässig über den gesamten Lebenszyklus erfüllen und auch den operativen Aufwand in Grenzen halten. FLOWave zeigt jederzeit seinen Gerätestaus gemäß Namur NE107 Definitionen an und benötigt keine Wartungsarbeiten. Beides erlaubt eine Reduzierung von Stillstandzeiten, was in einer erheblichen Verringerung von Lebenszykluskosten für den Anwender resultiert. Das hat Bürkert veranlasst nach einer Technologie zu suchen, die all diesen Punkten Rechnung trägt und den Anwendern maßgeblich höheren Nutzen bietet. Mit der Surface Acoustic Wave-Technologie (SAW), die eine Wellenausbreitung wie bei seismischen Aktivitäten für die Messung nutzt, hat das Ingelfinger Unternehmen genau das gefunden.   Technologiesprung mit entscheidenden Vorteilen Ein großer Pluspunkt der Inline-Durchflussmessung in Flüssigkeiten mittels SAW-Technologie ist, dass es keinerlei Einbauten oder Verengungen im Messrohr gibt. Die Rohrinnenseite kann mit der gleichen Oberflächengüte hergestellt werden wie der Rest der Leitung und unterscheidet sich hinsichtlich Hygiene, Reinigung und Strömungsverhältnissen nicht von jedem anderen geraden Rohrstück. Es entsteht kein Druckabfall, es entstehen keine Fluideinwirkungen auf Sensorelemente und es müssen keine Sensorvarianten ausgewählt werden. Der Wartungsbedarf beschränkt sich auf ein Minimum. Transmitter, Sensor und Messrohr erfüllen höchste hygienische Ansprüche. Zusätzlich zum Volumendurchfluss können Temperatur und Dichte gemessen werden. Daraus lässt sich der Massendurchfluss ermitteln. Das Messprinzip arbeitet auch schon bei stehenden Flüssigkeiten, so dass auch bei kleinstem Durchfluss Messergebnisse vorliegen. Es erkennt schnelle Durchflussveränderungen zuverlässig und ist damit auch für hohe Abfüllgeschwindigkeiten geeignet. Störungen durch Anlagenvibrationen werden durch die hohe Anregungsfrequenz von 1,5 MHz ausgeschlossen. Auch magnetische und elektrische Effekte beeinflussen die Messung nicht. Die Unabhängigkeit von der Leitfähigkeit des Fluids erweitert den Einsatzbereich erheblich. Effekte, wie sie durch Gasblasen in Flüssigkeiten oder bei Feststoffanteilen auftreten, sind bei der SAW-Technologie geringer oder lassen sich gesicherter erkennen. Als einziges Messverfahren kann die SAW-Technologie zudem zwischen laminaren und turbulenten Strömungen unterscheiden.   Umsetzung im Durchflussmessgerät Die Technologie führt zu kompakter Bauweise und geringem Gewicht der Messgeräte. Sie können in beliebiger Lage eingebaut werden. Der SAW-Sensor als fester Bestandteil des Messrohres ist mit einem Transmitter verbunden, der sowohl das Bedieninterface beinhaltet als auch die nötigen Ausgangssignale erzeugt. Der Transmitter basiert auf der neuen Elektronikplattform (EDIP) von Bürkert, die von allen zukünftigen Geräten genutzt werden soll. Der Aufbau ist voll modular und bietet so die Vielfachnutzung der Einzelkomponenten. Die Verbindung der elektrischen Baugruppen ist nicht wie in der Vergangenheit analog, sondern voll digital angelegt. Bürkert nutzt CAN open mit Erweiterungen, was den Aufbau von Netzwerk-Topologien erlaubt und damit dem Anspruch gerecht wird, auch komplette Lösungen und fertige Systeme völlig flexibel und auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten anzubieten. Volker Erbe, Produktmanager Sensoren bei Bürkert, empfiehlt die SAW-Technologie insbesondere für Messaufgaben, bei denen bisher wegen zu geringer Leitfähigkeit statt magnetisch-induktiver Sensoren die deutlich teureren Coriolis-Geräte eingesetzt werden mussten.   Infokasten Funktionsprinzip   Surface Acoustic Wave Die Umsetzung der SAW-Technologie Für die SAW-Technologie wird eine Wellenausbreitung wie bei seismischen Aktivitäten genutzt: Ausgehend von einem Initialzentrum der Anregung breitet sich eine Wellenfront an der Oberfläche eines festen Materials aus. Im Falle des FLOWave ist das die Rohroberfläche. Sogenannte Interdigitalwandler werden von einem elektrischen Impuls angeregt und erzeugen SAWs, die sich ähnlich wie Erdbebenwellen fortsetzen. Das ist auch der klare Unterschied zur Ultraschalltechnologie, bei der ein gerichtetes Signal in gerader Linie von einem Sender zum Empfänger läuft. FLOWave arbeitet mit vier bis fünf Interdigitalwandlern, die aus einem Piezoelement und einer speziellen Elektrode bestehen. Jeder Interdigitalwandler arbeitet als Sender und Empfänger. Ist er als Sender aktiv, fungieren die beiden von ihm am weitesten entfernten Interdigitalwandler als Empfänger. Die SAW breitet sich an der Messrohroberfläche aus, koppelt aber auch in die Flüssigkeit aus. Der Auskopplungswinkel ist abhängig von der Flüssigkeit bzw. der sich in ihr ergebenden Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle. Auf der anderen Seite des Messrohres angekommen koppelt ein Teil der Welle wieder ein und läuft an der Rohroberfläche weiter zum nächsten Interdigitalwandler. Ein anderer Teil wird wieder ausgekoppelt und wandert wieder zur anderen Messrohrseite, wo derselbe Effekt erneut auftritt und der Transducer auf dieser Rohrseite die Welle empfängt. So führt die Anregung jedes Transducers zu einer Folge von Empfangssignalen an zwei anderen. Zwei Transducer senden in Durchflussrichtung, die beiden anderen entgegen der Durchflussrichtung. Die absolute Zeitdauer der Welle vom Sender zum Empfänger hängt von der Rohrnennweite und der Flüssigkeit ab. Die Differenz der Zeitdauer der Ausbreitung in Vorwärtsrichtung und Rückwärtsrichtung ist proportional zum Durchfluss. Die Auswertung aller Signale sowie Vergleiche anhand von Kriterien wie Frequenz, Amplitude und Laufzeiten erlauben die Bewertung der Messgüte und der Art der Flüssigkeit. Mitentscheidend ist auch der Vergleich der Signale und der Messergebnisse in Abhängigkeit davon, wie oft die Welle die Flüssigkeit im Rohrquerschnitt durchläuft.
 
Politische Vertreter zu Besuch bei Bürkert
Politische Vertreter zu Besuch bei Bürkert   Ingelfingen, 21. März 2014: Seit dem Sommer letzten Jahres ist Dr. Matthias Neth der neue Landrat des Hohenlohekreises. Für einen Erstbesuch sowie für ein gegenseitiges Kennenlernen war der mit 33 Jahren jüngste Landrat Baden Württembergs heute beim Fluidtechnikspezialist Bürkert eingeladen. Mit ihm folgten auch der Bürgermeister von Ingelfingen (Michael Bauer), der Leiter des Umwelt- und Baurechtsamts von Hohenlohe (Christof Kehle), der erste Landesbeamte des Kreises (Hans-Günter Lang) sowie der Leiter des Hauptamtes / Bauamts von Ingelfingen (Manfred Schmitt) der Einladung. In Empfang genommen durch Geschäftsführer Heribert Rohrbeck und Produktionsleiter Jürgen Lorenz erhielten die politischen Vertreter eine Führung durch den Standort und informierten sich über das Unternehmen, die Produkt- und Systemlösungen sowie über die geplanten baulichen Erweiterungen am Standort Criesbach.
 
Bürkert ist „ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“
Zertifizierung Bürkert ist „ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“   Die IHK Heilbronn-Franken hat Bürkert im Rahmen der „Dualis-Offensive“ am 27. Februar 2014 als ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb bestätigt. Dualis ist ein Projekt der IHK Heilbronn-Franken, das das Ziel hat, die Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Ausbildungsqualität zu unterstützen. Dank der Ergebnisse eines über zwei Jahre hinweg entwickelten Kriterienkatalogs haben Schulabgänger die Möglichkeit, auf neutraler Basis die Ausbildungsbetriebe zu vergleichen.   „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, die der Verdienst einer Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen ist. Die Auditoren, die aus anderen Firmen sowie der IHK kamen, lobten die klare Struktur unserer Ausbildung, die vielen zusätzlichen Angebote und Projekte und das gut aufgestellte Ausbilder- und Ausbildungsbeauftragten-Team“, so Britta Uhl, Teamleiterin Personalentwicklung und Ausbildung. Den Themen Aus- und Weiterbildung wird bei Bürkert allgemein eine hohe Wertschätzung entgegengebracht, was auch den Auditoren positiv aufgefallen ist. So kümmern sich beispielsweise allein am Standort Ingelfingen acht Fachausbilder und 40 Ausbildungsbeauftragte um die jungen Kolleginnen und Kollegen.   Die allgemeine Ausbildungsqualität in den Betrieben der IHK Heilbronn-Franken zu verbessern ist das angestrebte Ziel der Dualis-Offensive. Die Zahl der Schulabgänger und damit Ausbildungsplatzsuchenden ist in den vergangenen Jahren in der Region zunehmend rückläufig. Dies schlussfolgert für die Unternehmen das es immer schwieriger wird, offene Ausbildungsstellen entsprechend zu besetzen. Potentielle Bewerber haben die Wahl und entscheiden sich für den Ausbildungsbetrieb, der ihnen die größten Chancen eröffnet. Hier setzt das Dualis-Konzept an. Es ermöglicht den Unternehmen ihre betriebliche Ausbildungsqualität zu überprüfen, zu beurteilen und zu verbessern. In einem dreistufigen Prozess haben die Firmen die Chance, sich als „ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb“ zertifizieren zu lassen. Die Unternehmen werden dabei von vier Auditoren anhand eines insgesamt 64 Kriterien umfassenden Katalogs beurteilt. Wer diese Kriterien erfüllt, garantiert eine hochwertige Ausbildungsqualität. Das ausgestellte Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren und kann in einem Fünf-Jahres-Rhythmus neu zertifiziert werden.
 
Bürgermeister Volker Fleige zu Besuch bei Bürkert
„Hoher Besuch“ Bürgermeister Volker Fleige zu Besuch bei Bürkert   Am 17. Februar 2014 konnte die Bürkert-Vertriebsniederlassung in Menden Bürgermeister Volker Fleige und Stefan Sommer von der Wirtschaftsfördergesellschaft begrüßen. In Empfang genommen von Vertriebsbüroleiter Frank Püttschneider und Jens Fuhrmann, Leiter des Mendener Systemhauses, erhielten beide eine Führung durch die örtlichen Räumlichkeiten und informierten sich über das Unternehmen, Zukunftspläne und die breite Produktpalette. Bürkert, ein Hersteller von Mess-, Steuer- Regelsystemen für Gase und Flüssigkeiten, eröffnete, nach umfassenden Ausbauarbeiten, 2006 in Menden ein Systemhaus für kundenspezifische Schaltschrank- und Schweißtechnik-Lösungen.   Der Stammsitz von Bürkert befindet sich im süddeutschen Ingelfingen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen circa 2.500 Mitarbeiter, verteilt über ein weit gespanntes Vertriebsnetz in 36 Ländern. Die Produkte von Bürkert kommen in den verschiedensten Branchen zum Einsatz – das Spektrum reicht von Brauereien und Laboren bis zur Medizin-, Bio- und Raumfahrttechnik. Am Standort Menden beschäftigt Bürkert derzeit 64 Mitarbeiter, aufgeteilt in Vertrieb und Systemhaus. Die Mitarbeiteranzahl wächst fortlaufend und stetig wird nach weiteren qualifizierten Mitarbeitern gesucht. Aktuell ist eine Stelle für einen Entwicklungsingenieur ausgeschrieben, der unter anderem bei der Auslegung und Konstruktion von fluidischen Systemlösungen unterstützt.   Mit anwendungsspezifischen Systemlösungen grenzt Bürkert sich vom Wettbewerb ab. In Menden wird diese Strategie mit spezieller Kompetenz umgesetzt. Experten übernehmen die komplette Planungs-, Engineering-, Herstellungs- und Dokumentationsverantwortung für individuelle Steuereinheiten. Dazu zählt auch die Lieferung und Inbetriebnahme von Komplettlösungen für jegliche Prozessumgebung, einschließlich explosionsgefährdeter Bereiche. Die Stärke des Mendener Zentrums liegt in der langjährigen Erfahrung für systematische Kombinationen von Fluidtechnik und Elektrik bzw. Elektronik.
 
Robolux-Ventile von Bürkert sind mit ELEMENT-Steuerköpfen kombinierbar
Willkommen in der Familie Robolux-Ventile von Bürkert sind mit ELEMENT-Steuerköpfen kombinierbar   Robolux-Multiportventile zeichnen sich durch kompakte Fluidik, hervorragende Reinigungseigenschaften und hohe Prozesszuverlässigkeit aus. Jetzt können sie auch mit den Steuerköpfen der Serie ELEMENT von Bürkert kombiniert werden und bieten eine umfassende Basis für die dezentrale Automatisierung von Hygieneprozessen.   Verfahrenstechnik im Hygienebereich setzt hohe Maßstäbe hinsichtlich Zuverlässigkeit und Reinigung der Anlagen voraus. Diese Anforderungen sind besonders hoch bei Separationsprozessen oder wenn die Reinheit der Medien durch die Aufrechterhaltung steriler Prozessbedingungen gewährleistet werden muss. Viele Probleme an Tankinstallationen in pharma- und biotechnischen Anlagen lassen sich durch Multiportventile und komplexe, multiportbasierte Verteiler wie die Robolux-Ventillösung von Bürkert Fluid Control Systems in den Griff bekommen.   Basierend auf der Membranventiltechnologie verbinden diese patentierten Ventile unabhängige Umschaltfunktionen für zwei Prozesse in einem Gehäuse mit nur einer Membran und nur einem Stellantrieb. Das kompakte Multiportventil benötigt ca. 40 % weniger Platz als herkömmliche Ventilverteiler und lässt sich besser sterilisieren. Das geringe Innenvolumen und die Eliminierung von Totraum beschleunigen die Reinigung und stehen somit für erhöhte Prozesseffizienz und höhere Produktausbeute. Durch die kompakte Bauweise wird der Installations- und Wartungsbedarf enorm reduziert.   Im Rahmen eines neuen Stellantriebkonzepts können Robolux-Ventile ab sofort auch mit den Steuerköpfen der Serie ELEMENT von Bürkert kombiniert werden. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die dezentrale Automatisierung von Produktionsabläufen im Hygienebereich. Durch die Integration aller erforderlichen Automatisierungsfunktionen im eigentlichen Steuerkopf können die Ventile direkt am Montageort mit allen erforderlichen Automatisierungskomponenten ausgestattet werden. Bei Verwendung eines AS-Interface als Feldbus-Schnittstelle lassen sich alle Vorteile dieses Ansatzes in die Praxis umsetzen. Für die Stromversorgung, Signalrückmeldung und Kommunikation wird lediglich eine Doppelader benötigt, die die SPS mit bis zu 62 Ventilen verbindet. Der Steuerkopf übernimmt als Zentralelement alle pneumatischen Stell-, Feedback- und Diagnosefunktionen sowie die Buskommunikation für die Prozessventile.
 
Bürkert startet Ausbildungsblog
Azubis und Studierende berichten Bürkert startet Ausbildungsblog   Ende des vergangenen Jahres startete das Familienunternehmen Bürkert einen Blog rund um das Thema Ausbildung. Dort berichten aktuelle Auszubildende und Studierende über Projekte, Auslandsaufenthalte und Veranstaltungen, teilen ihre Erfahrungen und stellen Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Interessierte bekommen so einen Einblick aus erster Hand und können sich auf die spannende Zeit als Auszubildender oder Student vorbereiten.   Fünf Auszubildende des dritten Lehrjahres aus kaufmännischen und gewerblichen Berufen sowie zwei Studenten der Dualen Hochschule Mosbach bilden das derzeitige Redaktionsteam des Blogs. Die Mitglieder erstellen die Blog-Beiträge, neben ihren anderen Aufgaben, in einem Abstand von maximal vier Wochen. Über die behandelten Themen wird gemeinschaftlich in einer monatlich stattfindenden Redaktionssitzung beratschlagt. Die Autoren, bei denen es innerhalb der kommenden Sommermonate einen Wechsel geben wird, werden unter den Beiträgen in einem kurzen Steckbrief vorgestellt. Aufrufbar ist der Blog unter der Internetadresse http://ausbildungsblog.buerkert.de/blog/, über den Ausbildungsbereich auf der Bürkert-Webseite oder unter einer speziellen Ausbildungs-App auf der Bürkert-Facebook-Seite.   Der Ausbildungsblog ergänzt die bisherigen Auftritte von Bürkert innerhalb der sozialen Netzwerke, auf denen das Unternehmen seit zwei Jahren aktiv präsent ist. So führt Bürkert einen Facebook-Auftritt mit derzeit rund 1.000 „Fans“, bewirbt Messen und Produkte mithilfe des Kurznachrichtendienstes Twitter, stellt Schulungs, Produkt- und Imagevideos auf die Plattform YouTube ein und geht, unterstützt durch das berufliche Netzwerk Xing, auf Mitarbeitersuche. Hinzu kommen Bürkert-Kanäle auf Google+ und LinkedIn sowie weitere internationale Auftritte innerhalb der Bürkert-Gruppe. Ausbildung hat bei Bürkert eine lange Tradition. Seit 1951 haben rund 1.500 junge Menschen beim Familienunternehmen ihre Ausbildung absolviert. Acht Fachausbilder und 40 Ausbildungsbeauftragte kümmern sich allein am Standort Ingelfingen um den Unternehmensnachwuchs. Unter der Devise „Zukunft trifft Erfahrung“ profitieren die Auszubildenden von einer eigenen Lehrwerkstatt, führen gemeinschaftlich in einem Azubi-Dienstleistungszentrum Projektarbeiten durch und werden in umfangreichen Trainings in Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz geschult. Nach der Ausbildungszeit sind Übernahmen in unbefristete Arbeitsverhältnisse bei Bürkert die Regel.
 
Bürkert-Labor als UL-Testeinrichtung akkreditiert
Bürkert-Labor als UL-Testeinrichtung akkreditiert Beschleunigung von Zertifizierungsprozessen   Anfang Dezember wurde das Labor des Fluidtechnikspezialisten Bürkert von der US-amerikanischen Prüfgesellschaft Underwriters Laboratories (UL) nach ISO/IEC 17025 akkreditiert. Damit ist es nun möglich, Bürkert-Produkte einfacher und schneller nach UL zertifizieren zu lassen.   Die Akkreditierung erfolgte im Rahmen des sogenannten Client Test Data Program (CTDP) von UL. Dieses ermöglicht Herstellern, zulassungsrelevante Testdaten in eigenen, adäquaten Prüfeinrichtungen zu erfassen. Die Prüfdaten und alle notwendigen Unterlagen sowie ein aussagekräftiges Prüfmuster werden anschließend zur Beurteilung an UL übergeben. Der Prozess der UL-Zertifizierung wird damit erheblich beschleunigt.   „Wir freuen uns sehr über diese Akkreditierung“, so Jens Fuhrmann, Teamcoach Approval Management Corporate Quality. „Sie ist die Basis für schnelle und kosteneffiziente interkontinentale Zulassungsprozesse und gleichzeitig eine Bestätigung dafür, dass unser Labor allen internationalen Normen und Standards entspricht.“   Underwriters Laboratories (UL) ist eine US-amerikanische Organisation. Sie prüft Produkte, Komponenten, Materialien und Systeme, ob sie spezifischen Sicherheits-Ansprüchen genügen. Wenn dies der Fall ist, dürfen diese Erzeugnisse das UL-Prüfzeichen tragen – solange sie die vorgegebenen Standards einhalten. Das europäische Pendant zum UL-Prüfzeichen ist die CE-Kennzeichnung.
 
Modularer Multi-Kanal Transmitter / Controller Typ 8619 multiCELL
Universaltalent erweitert Funktionalität Der modulare Multi-Kanal Transmitter / Controller Typ 8619 multiCELL von Bürkert wird ab September 2014 um die Fähigkeit ergänzt, den freien Chlorgehalt in Wasser bestimmen zu können   Durch die zusätzliche Anbindungsoption des neuen Chlorsensors Typ 8232 an das individuell anpassbare Messsystem multiCELL erweitert der Fluidtechnikspezialist Bürkert sein breites Angebot an Sensortypen. Ergänzend zur neuen Verfügbarkeit des Typs 8619 in einer Plastikgehäuse-Ausführung, lässt sich der Multi-Kanal Transmitter / Controller mit erweitertem Funktionsspektrum mit unterschiedlichsten Sensorarten einsetzen und flexibel im Schaltschrank, an Wand oder Rohrleitung montieren.   Mit dem als Panel-Ausführung oder als separate Gehäusevariante zur Montage an Wand oder Rohrleitung verfügbaren Universaltransmitter / Controller Typ 8619 bietet Bürkert ein komplettes wie flexibles Messsystem zur Anbindung verschiedenster Sensoren für unterschiedliche Aufgaben in der Messwerterfassung, Regelung und Dosierung. Das Gerät eignet sich ideal für eine Vielzahl von Anwendungen in Einsatzbereichen wie der Wasseraufbereitung oder der Produktion von Lebensmitteln und Pharmazeutika. Das System besteht aus einem umfangreich ausgestatteten Basisgerät, dessen Funktionsumfang durch Hardware-Karten wie pH / ORP-, Leitfähigkeits-, Signaleingangs- sowie Ausgangskarte und Softwaremodule individuell und bedarfsgerecht angepasst und erweitert werden kann. Dieses breite Funktionsspektrum wird nun durch die Einführung des neuen Chlorsensors Typ 8232 zur Montage in einer Durchflussarmatur erweitert. Dank dieser zusätzlichen Ergänzungsvariante stärkt Bürkert sein Know-how im Bereich der Sensorik, wodurch kundenspezifische Anforderungen noch individueller erfüllt werden können.   Vorsprung durch intelligente Chemie Unterschiedliche Varianten der membranbedeckten amperometrischen Sensoren gewährleisten den vielfältigen Einsatz in Applikationen, bei denen freies Chlor bis hin zu sehr niedrigen Chlorkonzentrationen gemessen werden können. Aufgrund der geschickten Zusammensetzung der verwendeten Elektrolyten bei Typ 8232, kann dem Kundenbedürfniss nach einer nahezu pH-unabhängigen Messung des freien Chlorwerts entsprochen werden. Außerdem kann die Empfindlichkeit der Membran hinsichtlich Verblockung durch Biofilmbildung stark gemindert werden, wodurch einem Einsatz in biozidfreiem Wasser nichts im Wege steht. Eine Spurensuche von Chlor, beispielsweise im Zustrom einer Umkehrosmoseanlage, kann damit realisiert werden.   Kundenindividuelle Analysepanele dank dem breiten Portfolio von Bürkert Nicht nur zur Chlormessung eignet sich multiCELL ausgezeichnet. Gerade in der Kombination aus verschiedenen Parametererfassungen und Aufgaben wie chemische Dosierung oder pH-Stabilisierung kann der universale Transmitter und Controller seine Stärken zum Nutzen des Kunden ausspielen. Individuell können die richtigen Komponenten zur Erfassung von Messgrößen wie beispielsweise Chlor, Durchfluss, pH-Wert oder Druck mit weiteren Komponenten wie Ventilen oder Pumpen zum kundenindividuellen System kombiniert werden, welches exakt dem Kundenbedarf entspricht.   Haupt-Eigenschaften des neuen Chlorsensors Typ 8232: §  Messbereiche von 0,005..2,000 ppm bis hin zu 0,01..20,00 ppm §  Verfügbarkeit einer Variante mit stark verminderter pH-Abhängkeit §  Spezielle Version zum Einsatz in chlorfreiem Wasser §  Einfache Anbindung und Kalibrierung mittels multiCELL Typ 8619 §  Individuelle Kombination von Sensoren zu Multi-Parameter-Analysepanelen
 
Transmitter / Controller Typ 8619 Neue Gehäusevariante
Flexibilität erweitert: Neue Gehäusevariante mit optionaler 110 / 230 V AC Versorgung für multiCELL Transmitter / Controller Typ 8619 von Bürkert ist ab Juni verfügbar. Der modulare Multi-Kanal multiCELL Transmitter/Controller 8619 ist ein individuell anpassbares Messsystem mit erweitertem Funktionsspektrum, das sich mit unterschiedlichsten Sensorarten einsetzen lässt. Der Fluidtechnikspezialist Bürkert erweitert sein Angebot des bisher lediglich in Panelausführung erhältlichen 8619 um eine neue, separate Gehäusevariante welche flexibel z.B. an Wand, Geländer oder Rohrleitung montiert werden kann. Diese neue Ausführung kann neben 12…36 V DC in einer alternativen Variante mit 110 / 230 V AC betrieben werden.   Mit dem multiCELL Transmitter/Controller Typ 8619 bietet Bürkert ein komplettes, flexibles Messsystem zur Anbindung verschiedenster Sensoren für unterschiedliche Aufgaben in der Messwerterfassung, Regelung und Dosierung. Das Gerät eignet sich ideal für eine Vielzahl von Anwendungen in Einsatzbereichen wie der Wasseraufbereitung oder der Produktion von Lebensmitteln und Pharmazeutika. Das System besteht aus einem umfangreich ausgestatteten Basisgerät, dessen Funktionsumfang durch Hardware-Karten wie pH / ORP-, Leitfähigkeits-, Signaleingangs- sowie Ausgangskarte und Softwaremodule individuell und bedarfsgerecht angepasst und erweitert werden kann. Der multiCELL Typ 8619 ist nun neben der Panel-Ausführung auch in einer separaten Gehäusevariante verfügbar und ermöglicht dem Anwender große Freiheit den Montageort des 8619 z.B. an Wand, Rohrleitung oder Geländer zu wählen.   Robustes Gehäuse ohne außenliegende Metallkomponenten Die neue Gehäusevariante ist gemäß IP65 / IP67 bzw. NEMA 4x geschützt und hat keinerlei außenliegende Metallteile. Dadurch eignet sich das Gehäuse nicht nur ausgezeichnet für die Bereiche Wasseraufbereitung, F&B oder Pharma sondern gerade auch für aggressive Umgebungen, beispielsweise in der Galvanik-Branche.   Montage an Wand, Rohrleitung oder Geländer Aufgrund einer speziellen Montageplatte kann das System einfach an Wand und mit Hilfe eines Montagekits an Rohrleitung oder Geländer angebracht werden. Ein spezieller Verriegelungs- und Haltemechanismus ermöglicht es dem Anwender das Gehäuse schnell an der Montageplatte zu befestigen und bei Bedarf zu lösen.   Benutzerfreundliche Elektrische Installation Um den Kunden auch bei der elektrischen Montage bestmöglich zu unterstützen, sind sämtliche Steckerleisten und Anschlüsse von der Forderseite aus einfach und rasch zugänglich. Versorgungs- und Signalkabel können durch bis zu fünf M20 Kabelverschraubungen geführt und befestigt werden. Ausreichend Platz im Gehäuse gewährleistet eine komfortable Installation der Anschlusskabel.   Flexible Spannungsversorgung verhilft dem Anwender zu mehr Freiheit im Feld Um den Bedürfnissen des Kunden und seiner Infrastruktur gerecht zu werden, kann die neue Ausführung sowohl mit 12...36 V Gleichspannung oder in einer alternativen Ausführung mit 110 / 230 V Wechselspannung betrieben werden. Bei Bedarf können Sensoren, auch bei der 110 / 230 V AC Ausführung, mit 24 V DC vom multiCELL direkt versorgt werden.   Das modulare Multi-Kanal multiCELL Transmitter/Controller 8619-Programm von Bürkert Der multiCELL in Panel- oder separater Gehäuseausführung kann bei Bedarf mit bis zu sechs verschiedenen I/O-Boards im flexiblen Mix ausgestattet werden und ist so auch komplexen Aufgaben gewachsen. Dies wird erweitert durch maximal sechs parallel laufende Funktionen, die unabhängig voneinander aus einer Funktionsliste frei wählbar sind. Oft benötigte Funktionen sind bereits integriert, müssen so nur ausgewählt werden und stehen nach der Parametrierung voll umfänglich zur Nutzung zur Verfügung. Vervollständigt wird die volle flexible Funktionalität des 8619 durch die Zuordnung der Funktionsmodule zu den Eingangs- und Ausgangssignalen.   Darüber hinaus ermöglichen nachinstallierbare Softwarepakete eine weitere praxisgerechte Anpassung an den jeweiligen Einsatzbereich. Anwender profitieren von diesem maßgeschneiderten Funktionsumfang, da nur für tatsächlich benötigte Ausstattungsmerkmale Kosten anfallen. Mit multiCELL steht ein einheitliches Gerät für viele unterschiedliche Anwendungen von der Analysemesstechnik bis hin zur Durchflussmessung zur Verfügung. Damit ist lediglich geringster Aufwand für Mitarbeiterschulungen, für die Lagerhaltung und Wartung unterschiedlicher Gerätetypen und Varianten nötig.   Haupt-Eigenschaften der neuen Gehäusevariante: §  Separate Gehäusevariante zur Montage an o    Wand o    Rohrleitung o    Geländer §  12..36 V DC oder 110 / 230 V AC Ausführung der separaten Gehäusevariante §  Niederstromversorgung (DC) von Sensoren und anderen Verbrauchern §  Fünf M20-Kabelverschraubungen §  Keinerlei außenliegende metallische Komponenten §  Einfache, von der Forderseite zugängliche Steckerleisten zur Kabelmontage §  Schutzart IP65 / IP67, NEMA 4x
 
Neues Ultraschall-Durchflussmessgerät zur kontinuierlichen Messung von Wasser Typ SY02CS
Zur Anwendung in Systemapplikationen Neues Ultraschall-Durchflussmessgerät zur kontinuierlichen Messung von Wasser   Mit dem Ultraschall-Durchflussmessgerät Typ SY02CS stellt der Fluidtechnikspezialist Bürkert auf der Fakuma 2014 ein neues Systemmodul zur Durchflussmessung von Wasser vor, das sich insbesondere für den Einsatz in Kühl- und Temperieranlagen eignet. Es zeichnet sich durch einen niedrigen Druckverlust aus und benötigt keine Ein- und Auslaufstrecken.   Das Gerät weist einen sehr weiten Messbereich von 0,3 bis 75 l/min auf und kann damit auch kleinste Durchflussmengen erfassen. Zusätzlich verfügt es über eine integrierte Temperaturmessung. Aufgrund des Ultraschallmessprinzips erfolgt die Durchflussmessung ohne bewegte Teile, was das neue Modul verschmutzungsunempfindlich, wartungs- und servicefreundlich macht. Die Messdynamik beträgt 1:250.   Das Ultraschall-Durchflussmessgerät Typ SY02CS besteht aus einem Elektronikmodul, einem Messelement und dem Messing-Fitting. Als Systemmodul lässt es sich sehr einfach mit den ebenfalls von Bürkert gelieferten Controllern, Regelventilen und Anzeigen unter Anbindung an eine entsprechende SPS zu Durchfluss-Regelstrecken aufbauen.   Der neue Ultraschallsensor, der aufgrund eines günstigen Preis-/Leistungsverhältnis für den Einsatz in kostensensiblen Applikationen prädestiniert ist, ist das Ergebnis einer intensiven Forschungsarbeit, mit der Bürkert eine neue Generation von Durchfluss-Messgeräten einläutet. So plant der Sensorhersteller für das kommende Jahr eine Cartridge-Variante in Edelstahlausführung, die sich für ein breites Anwendungsspektrum und z.B. den Einsatz in Hochtemperaturapplikationen und  hygienischen Produktionsanlagen eignet.
 
Ausbildungsstart 2014
39 junge Menschen starteten im September in ihre berufliche Zukunft bei Bürkert. Für die neuen Auszubildenden und Studierenden begannen die ersten Tage bei Bürkert mit einer Einführungswoche. Neben organisatorischen Punkten rund um die Ausbildung, Werkserkundungen und einer Vorstellung der breiten Bürkert-Produktwelt, stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. Da während der Ausbildungszeit und im Anschluss viel in Teams gearbeitet wird, dient die Einführungswoche vor allem dazu, sich gegenseitig kennenzulernen. So standen, neben fachlichen Themen, auch sportliche Aktivitäten wie ein Volleyball-Turnier mit einer Ausbildermannschaft, einer Stationsrallye durch das Werk in Criesbach sowie aus Schottland inspirierte Highland Games fest auf dem Programm. Wie 2013 macht auch in diesem Jahr die Gruppe der DH-Studenten der Fachrichtung "Bachelor of Engineering / Science" den größten Anteil aus. Die Ausbildung der Studenten erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule sowie in einem regen Wechsel zwischen Betrieb und Hörsaal. Bei den Ausbildungsberufen ist mit acht Azubis der Beruf zum Industriemechaniker innerhalb der Bürkert-Gruppe im neuen Jahrgang am stärksten vertreten. Ihm folgen mit jeweils fünf Auszubildenden der Mechatroniker sowie der Technische Produktdesigner. Weitere im neuen Ausbildungsjahrgang vertretene Berufe sind der Industriekaufmann, Verfahrensmechaniker, Industrieelektriker, Elektroniker für Betriebstechnik, Werkzeugmechaniker sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Während ihrer Ausbildungszeit stehen den neuen Mitarbeitern allein in Ingelfingen acht Fachausbilder sowie 40 Ausbildungsbeauftragte zur Seite. Die Auszubildenden profitieren bei Bürkert von einer eigenen Lehrwerkstatt im Betrieb, einer intensiven persönlichen Betreuung und eigenständigen Projektarbeiten. Gleichzeitig ermöglicht die Firma Auslandsaufenthalte, die den Umgang mit internationalen Kunden und Kulturen schulen. Nach einer praxisnahen Grundausbildung und selbstständigen Projektarbeiten erfolgt für die Auszubildenden ein Job-Training mit einer frühzeitigen Integration in die jeweiligen Übernahmebereiche. Unter der Devise "Zukunft trifft Erfahrung" runden umfangreiche Trainings in Fach-, Methoden- und Sozial-Kompetenz, ein individueller Trainingskatalog, ein Azubi-Dienstleistungszentrum und Teilnahmen an wissenschaftlichen Projekten wie "MINTec" und "Jugend forscht" die Ausbildung ab. Mit über 25 Ausbildungsberufen und Studienrichtungen aus dem gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich bietet Bürkert eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsmöglichkeiten an. Auch für 2015 plant Bürkert mit einem starken Jahrgang.
 
Neuer Bürkert-Verkaufsleiter Deutschland

Neuer Bürkert-Verkaufsleiter Deutschland

Wirtschaftsingenieur Frank Hils ist seit Ende des vergangenen Jahres neuer Geschäftsführer der deutschen Verkaufsgesellschaft, Bürkert GmbH & Co. KG. Damit übernimmt der 49-Jährige die Verantwortung für ein rund 200 Mitarbeiter starkes Verkaufsteam.

Wir freuen uns, mit Frank Hils einen ausgewiesenen Vertriebsspezialisten für die Bürkert-Gruppe gewonnen zu haben.
Dank einer über 20-jährigen Berufserfahrung im Bereich der Mess- und Automatisierungstechnik weiß er genau, was unseren Kunden wichtig ist und worauf es ankommt.
Frank Hils wird in seiner neuen Position bei Bürkert den nationalen Verkauf verantworten und gemeinsam mit seinem Team den eingeschlagenen Erfolgskurs weiter ausbauen", so Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe.
Vor seinem Beginn bei Bürkert absolvierte Frank Hils seine berufliche Laufbahn bei einem international tätigen Anbieter von Messgeräten und Dienstleistungen für die industrielle Verfahrenstechnik.
Hier war er unter anderem Leiter des Produktmanagements im Bereich Software und Feldbus-Technologie und Manager im Umfeld des System- und Lösungsgeschäfts.
Ab 2004 hatte Frank Hils die weltweite Verantwortung für das System- und Lösungsgeschäft inne, mit dem Schwerpunkt Vertrieb und Projektabwicklung.
 
Vier Segmente - Bürkert gliedert seine Kompetenzen
Bürkert gliedert seine Kompetenzen in vier Segmente April 2013 - Bürkert ist mit vier Segmenten marktgerecht und kundenorientiert aufgestellt. Die klare Fokussierung erleichtert dem Spezialisten für Fluidtechnik die gezielte Kundenansprache und gibt dem Kunden einen besseren Überblick des umfassenden Produktportfolios. Auf dieser Basis können maßgeschneiderte Lösungen für die Fluidregelung geschaffen werden. In diesem Jahr steht der Bürkert Segment-Gedanke im Mittelpunkt des Bürkert-Auftritts auf der Hannover Messe.   Die Idee, sein Geschäft in Segmente zu unterteilen ist an sich nicht neu und wird in mittleren und großen Unternehmen häufig praktiziert, um potenzielle und bestehende Kunden gezielt ansprechen zu können. Bürkert geht von diesem allgemeinen Ansatz einen Schritt weiter und hat seine Segmente nicht nach bestimmten Branchen oder Produkten allein gegliedert, sondern nach den Applikationslösungen des Kunden für wiederkehrende Schlüsselaufgaben, egal in welcher Branche diese vorkommen. „Wir glauben, dass unser Konzept einzigartig ist“, so Greg Sutcliffe, Teamcoach Segmentmanagement. „Weil wir erkannt haben, dass die Segmentierung allein nach Branchen oder Produkten dem Kunden nur beschränkten Nutzen bietet, haben wir das Ganze auf den Kopf gestellt und unsere vier Segmente nach Problemlösungsstrategien für häufige Aufgabenstellungen ausgerichtet, die den echten Anwendungen unserer Kunden entsprechen“.   Aus dem umfassenden Bürkert-Portfolio werden auf Basis des ständig wachsenden Know-hows modular aufgebaute und individuell maßgeschneiderte Problemlösungen entwickelt. Was in einer Industrie entwickelt wurde, kann den Ansatz für neue Wege in einer anderen liefern. So lässt sich zum Beispiel die gleiche Mikrodosiertechnik für die Dosierung von Reagenzien in Analyseautomaten in medizinischen Geräten einsetzen wie für Druckertinten in einer Lebensmittelkennzeichnungs-Anwendung. Bürkert denkt wie ein Anwender: in Anwendungen. Sutcliffe sieht besondere Vorteile für beide Seiten: „Dank unserer einzigartigen Segmentierung lernen wir ständig durch die gemeinsame Arbeit mit unseren Kunden. Dieses Know-how können wir dann auf völlig neue Einsatzgebiete und Industrien übertragen“.   Auf der Hannover Messe 2013 werden die Segmente dank vier animierter Säulen und eines großen Displays den Besuchern bereits von weitem das diesjährige Messe-Leitthema verdeutlichen: Die vier Segmente Water, Gas, Hygienic und Micro, verbunden mit dem Bürkert-Claim „We make ideas flow.“. Mit dem Konzept wird die Segmentstrategie vorangetrieben, gefestigt und nun auch architektonisch umgesetzt (Halle 9, Stand G16).   Vier Segmente, eine Philosophie   In das Segment Water fließen das Wissen und die Erfahrung zu allen Belangen der Wasserbehandlung ein, bei der Umkehrosmose genauso wie beim Ionenaustausch. Das Ergebnis sind Lösungen, die exakt den Erfordernissen der speziellen Anwendungsumgebungen beim Kunden entsprechen, von der Kesselwasseraufbereitung über Kühl- und Trinkwasser bis zum Umgang mit Reinstwasser.                              Das Segment Gas bearbeitet die Gassteuerung und -regelung. Auf Basis umfassender Erfahrungen mit geschlossenen Regelkreisläufen realisieren die Spezialisten eine reproduzierbare und genaue Steuerung oder Regelung, immer unter dem Aspekt der konsequenten Prozessoptimierung, sei es in der Brenner- und Plasmaregelung, der Medizintechnik oder in Schutz- und Reaktivgasatmosphären.   Im Segment Hygienic beschäftigt sich Bürkert mit Anwendungen, die ein Höchstmaß an Hygiene verlangen. Kunden sind unter anderem Pharma- und Kosmetikunternehmen, Hersteller von Lebensmitteln und Getränken oder auch Tierfutterhersteller. Hier kommt es vor allem auf leicht zu reinigende und sterile Konstruktionen an, um einfache Validierbarkeit und unkomplizierten Betrieb zu gewährleisten.   Mit dem Segment Micro steht gebündeltes Know-how zur Handhabung von Flüssigkeiten auf kleinstem Raum zur Verfügung. Die angebotenen Lösungen finden ihren Einsatz in klinischer Diagnostik, DNA-Synthese, Medizintechnik, High-Throughput-Laborautomation, Industrie-Tintenstrahldruck und in Analysegeräten. Die Durchflussmengen reichen von einem Bruchteil eines Mikroliters bis zu mehreren Millilitern pro Minute.
 
Jubiläum Systemhäuser
Zwei Bürkert-Systemhäuser feiern Jubiläum: Maßgeschneiderte Lösungen aus Ingelfingen und Dresden
Das Unternehmen Bürkert Fluid Control Systems ist einer der weltweit führenden Anbieter von Komponenten zum Steuern, Regeln und Messen von Flüssigkeiten und Gasen. Aber Bürkert kann noch mehr: In insgesamt fünf Systemhäusern in Deutschland, den USA und China entwickelt der Fluidtechnikspezialist individuelle Komplettsysteme für die Anlagen seiner Kunden aus Industrie und Forschung. Die Bandbreite ist dabei enorm: Sie reicht von Lösungen für Zapfsäulen und Zahnarztstühle über Brennstoffzellen bis hin zu Systemen, die in Weltraumsatelliten eingesetzt werden. Gleich zwei der Bürkert Systemhäuser feiern in diesem Jahr Jubiläum: Das Systemhaus Dresden besteht seit 20 Jahren und wird aktuell erweitert. In Ingelfingen, dem Stammsitz des Unternehmens, werden seit mittlerweile fünf Jahren maßgeschneiderte Systeme für spezielle Anwendungen geplant, entwickelt und gebaut.

Brutkästen für Ideen
Bürkert ist eines von wenigen Unternehmen weltweit, das aus einer Hand alles bieten kann, was zur Messung, Regelung und Steuerung von Flüssigkeiten und Gasen in industriellen Produktionsanlagen erforderlich ist. Das Produktportfolio umfasst über 30.000 Produkte und reicht von Ventilen unterschiedlichster Typen und Bauarten über Regler, Messinstrumente und pneumatische Steuerungen bis hin zu Komponenten zur Vernetzung und Verteilung. Die Idee der Systemhäuser entstand in den 1990er Jahren, als Kunden bei Bürkert verstärkt komplette Systemlösungen und nicht nur einzelne Komponenten nachfragten. Da das Unternehmen bereits alles herstellte, was zur Entwicklung kompletter Systeme notwendig war, war der Schritt vom Komponentenhersteller zum Systemanbieter ebenso sinnvoll wie logisch. In Anlehnung an das erste nach dem Zweiten Weltkrieg von Firmengründer Christian Bürkert entwickelte Produkt, einem Brutkasten für Hühnereier, verstehen sich die Systemhäuser heute als „Brutkästen für Ideen“. In den Systemhäusern arbeiten hochqualifizierte Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens zusammen und tauschen sich intensiv aus. Bei der Arbeit an konkreten Problemlösungen für die Bürkert-Kunden sind so schon viele Ideen für neue Produkte entstanden.

Global denken, lokal handeln
Mit den Systemhäusern in Charlotte in den USA und im chinesischen Suzhou ist Bürkert auch außerhalb Europas lokal in wichtigen Märkten vertreten und entwickelt anwenderspezifische Systemlösungen direkt vor Ort. So kann Bürkert schnell auf Kundenanfragen reagieren, regionales Know-how nutzen und intensiv auf die besonderen Gegebenheiten und Anforderungen dieser Märkte eingehen.
 
Weiterbildungskongress
Schulungsbesuche trotz fortgeschrittenem Alter?
Bürkert-Geschäftsführer hält Praxisbericht auf Weiterbildungskongress


Stuttgart, 9. Oktober 2012: Jüngst startete das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die Initiative „Lernen bedeutet Leben“. Ziel der Kampagne ist es, ältere Mitarbeiter stärker für das Thema Weiterbildung zu begeistern. Zentrale Veranstaltung der Initiative ist ein Weiterbildungskongress. Auf diesem präsentierte neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, einen Praxisbericht zum Thema.
Mit vielen kleinen und großen Premieren starten wir unser Leben: Wir lernen zu laufen, zu sprechen und werden stetig selbstständiger. Doch ist die Familie gegründet und Arbeits-routine eingekehrt, fehlt für Weiterbildungen oftmals der Elan. Unternehmen können an dieser Stelle Mitarbeiter motivieren und entsprechende Fortbildungen anbieten – trotz fortgeschrittener Lebensjahre. Bürkert-Geschäftsführer Heribert Rohrbeck bezieht hierzu klar Position: „Weiterbildungsmaßnahmen speziell für ältere Kolleginnen und Kollegen gibt es bei Bürkert nicht. Jeder hat bei uns die Möglichkeit, Weiterbildungsmaßnahmen aus einem umfassenden Programm auszuwählen, vollkommen unabhängig von seinem Alter. Auf den Menschen kommt es an, nicht auf sein Alter.“
Ein Beispiel hierfür ist Gudrun Krebs-Bothner aus Öhringen. Mit Anfang 50 stellte sie der Ventilspezialist Bürkert für den Aufbau der Abteilung der technischen Dokumentation ein. Um den Bereich weiterentwickeln zu können, waren und sind stetige Fortbildungen wichtig. Eine Voraussetzung, die für Gudrun Krebs-Bothner Motivations- und Antriebsmotor ist: „Ich bin sehr froh darüber, dass mir bei Bürkert die Möglichkeit gegeben wird, mich in meinem Tätigkeitsbereich stetig weiterzubilden. So kann ich einem spannenden Beruf nachgehen, der mir neue Herausforderungen bietet. Über mein Alter habe ich mir dabei niemals Gedanken gemacht. Das war nie ein Grund für mich Neues nicht lernen zu wollen.“
 
Präzision, die Leben rettet
Auf der Compamed 2012 präsentiert der Fluidtechnikspezialist Bürkert vom 14. bis 16. November an Stand 8bH07 sein breites Lösungsspektrum für die Medizintechnik. Ein Themenschwerpunkt am Bürkert-Stand sind die Proportionalventile der 3. Generation, die eine besonders präzise Regelung des Druckes sowie des Durchflusses von Gasgemischen und reinen Gasen ermöglichen. Damit eignen sie sich ideal für anspruchsvolle Anwendungen in der Beatmungstechnik und Anästhesie.
Als Anwendungsbeispiel für die leistungsfähigsten Proportionalventile von Bürkert wird ein CPAP-Gerät für die Neanatologie von Medical Innovations (medin) gezeigt. Bürkert und medin arbeiteten bei der Entwicklung des Gerätes für die intensivmedizinische Unterstützung der Atmung von Frühgeborenen eng zusammen. Die medin-cno unterstützt unterschiedliche CPAP-Therapiekonzepte und kann individuell und automatisch auf die Bedürfnisse einzelner Patienten eingehen. Dazu kombinierte medin vier verschiedene Betriebsmodi mit einem intuitiven Bedienkonzept und einem umfassenden Zubehörprogramm inklusive des CPAP-Generators Medijet®.
Die medin-cno verbindet eine sensible Erkennung der aktuellen Atmung des Frühgeborenen mit einem elektronischen Gasmischer. Neben der traditionellen CPAP-Therapie kann das Gerät so auch automatisch und ohne weiteres Zubehör auf Apnoephasen reagieren oder eine nichtinvasive Oszillationstherapie anbieten. Das Herzstück des Gerätes ist der elektronische Gasmischer, in dem Bürkert Proportionalventile der 3. Generation eingesetzt werden. Er kontrolliert die Sauerstoffkonzentration für das Frühgeborene und gibt die gewünschte Durchflussmenge schnell und präzise ab. Darüber hinaus bietet der Gasmischer die Möglichkeit, den Flow in weiteren Modi oszillierend oder auf zwei unterschiedlichen Niveaus abzugeben.
Als Systemanbieter hat Bürkert für medin eine kundenspezifische Lösung zum Messen von Drücken, Teil- und Gesamtflüssen sowie Konzentrationen zur Bestimmung von Atemfrequenz, PEEP und FiO2 entwickelt. Der elektronische Gasblender ist ein wichtiger Bestandteil des kompakten und servicefreundlichen Geräts mit differenzierten Diagnosemöglichkeiten. medin ist mit seinen Produkten an Stand 11E48 auf der parallel stattfindenden Medica 2012 in Düsseldorf vertreten.
 
Bürkert stellt den Kunden ins Zentrum seiner Aktivitäten
Bürkert stellt den Kunden ins Zentrum seiner Aktivitäten
Genau zuhören und ständig dazu lernen


Innovative Technik für die Bedürfnisse der Zeit entwickeln – das war die Vision, mit der Christian Bürkert sein Unternehmen 1946 gründete. Erste Erfolge stellten sich mit damals dringend benötigten Temperaturreglern für Brutapparate und Küchenherde ein. Im Laufe der Zeit verschob sich der Fokus auf fluide Medien und die Ventiltechnik. Bürkert war bald eine gefragte Marke für Magnetventile und wurde schnell zum Motor des Fortschritts in der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. „Heute sind wir weltweit das einzige Unternehmen, welches alle Komponenten des Fluid Control Regelkreises – vom Sensor über die Ventile bis zum Regler – auf Basis abgestimmter Schnittstellen anbieten kann und zusätzlich komplette Fluidsystem- und Automatisierungslösungen für seine Kunden entwickelt“, sagt Geschäftsführer Heribert Rohrbeck.
Das zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Unternehmens ist heute in den Segmenten Hygienic Processing, Steam, Water Treatment, Cooling Systems, Gas Handling und MicroFluidics tätig – mit einer beeindruckenden wirtschaftlichen Entwicklung: die weltweit 2.100 Mitarbeiter generierten 2010 einen Konzernumsatz von 345 Millionen Euro – ein Plus von 30,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gefertigt wird dabei ausschließlich an den fünf Produktionsstandorten in Deutschland und Frankreich.

Drei Säulen des Erfolgs
Die Voraussetzung für dauerhaft hervorragende Resultate schafft Bürkert mit seiner Unternehmensstrategie, die auf drei Säulen fußt:
 Unabhängigkeit
 Unternehmenskultur
 Technologie-, Qualitäts- und Leistungsführerschaft

Unabhängigkeit
Das Familienunternehmen Bürkert ist finanziell und technisch ungebunden. „Es gibt kein fremdes Kapital im Haus“, sagt Rohrbeck. Sämtliche Investitionen werden aus eigenen Mitteln getätigt. Die Fertigungstiefe ist hoch. Eine Abhängigkeit von technischen Standards besteht ebenfalls nicht. So können die Fluid Control Spezialisten beispielsweise in der Feldbustechnologie diverse Protokolle anbieten und sich damit den Anforderungen des Kunden anpassen.

Unternehmenskultur
„Krisen wie das Bankendebakel, Vulkanausbrüche oder die Atomkatastrophe in Japan wird es immer geben. Wir als Unternehmen müssen fit sein, um darauf angemessen reagieren zu können“, meint Heribert Rohrbeck. Die richtige Unternehmenskultur und ein fairer Umgang miteinander seien die Voraussetzung dafür. Bürkert ist bereichsübergreifend nach Prozessen organisiert. In Projekten wie im Tagesgeschäft sind interdisziplinäre Arbeitsgruppen der Schlüssel zum Erfolg: Blaukittel und Weißkittel arbeiten eng zusammen. Die Teams werden je nach Auftrag zusammengestellt. Eingefahrene Prozesse gibt es nicht. „Immer wenn ein Projekt abgeschlossen ist, werden die Mannschaften neu gemischt. Das erhöht Kreativität und Innovationskraft“, sagt Heribert Rohrbeck. Die Projektziele bestimmen das Denken und Handeln der Mitarbeiter. Es existieren nur wenige Schnittstellen und hierarchische Grenzen. „Dank dieser Struktur können wir noch flexibler und schneller auf ein verändertes Umfeld reagieren“, ist sich der Bürkert-Geschäftsführer sicher. Schließlich bewährte sich diese Strategie während der letzten Wirtschaftskrise bestens. Bürkert hatte sich in dieser Zeit stärker als Anbieter von applikationsorientierten Systemlösungen positioniert und ging gekräftigt aus der schwierigen Phase hervor. „In Zeiten immer schneller wechselnder Geschäftsbedingungen und globaler Krisen muss ein Unternehmen schnell und flexibel reagieren können“, erklärt Rohrbeck. Dementsprechend richtet er das Unternehmen so aus, dass es besser mit unberechenbaren Unwägbarkeiten fertig wird als andere. Die Unternehmenskultur ist hierfür eine entscheidende Basis und daher Teil der Unternehmensstrategie. „Unsere Kultur steht für Offenheit gegenüber Neuem, Flexibilität, dem genauen Zuhören und einem aktiven Hinterfragen“, so Rohrbeck „Das ist vor allem im Gespräch mit unseren Kunden entscheidend, um ihre Themenstellungen besser zu verstehen als andere und genau die Lösungen anbieten zu können, die gebraucht werden.“ Wie zum Beispiel das spezielle Dosierventil für einen großen Hersteller von Molkereiprodukten, das flüssige und pastöse Lebensmittel wie Joghurt innerhalb von fünf Sekunden auf zwei Gramm genau
in einen Becher füllt. Auch in der Argonsteuerung für ein Biochip-Synthese- und Analysegerät steckt High-Tech von Bürkert. Sie hilft die Dauer von DNA-Analysen extrem zu verkürzen.

Technologieführerschaft
Der Schlüssel dazu sind moderne Technologien: Die Ingelfinger investieren massiv in Forschung und Entwicklung – im Bereich von 4 bis 10 Prozent des Umsatzes jedes Jahr. Bürkert bringt fortlaufend Innovationen auf den Markt. Produktion, Systemtechnik und Fertigungs-Know-how werden stetig erweitert. So profitierte beispielsweise ein weltweit führender Hersteller von Baumaschinen vom Bürkert Virtual Engineering. Es kam bei der Entwicklung eines Griffträgers für wassergekühlte Kernloch-Bohrmaschinen zum Einsatz. Das Ergebnis: eine optimale Wasserkühlung mit ergonomisch wie auch funktional überzeugender Integrierung von Elektronik und Schaltern.
Dem Kunden einen messbaren Mehrwert zu bringen, nicht nur mit den Anlagenkomponenten, sondern mit ganzen Systemen – darin sieht Rohrbeck Bürkerts Auftrag. Nach dem Motto „premium but fair“ liefert das Unternehmen speziell auf die Kundenanforderungen und Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen. Diese funktionieren reibungsloser als vergleichbare Konzepte und tragen beim Kunden zur Einsparung von Verbrauchsmaterialien und Wartungskosten bei. So reduzierte beispielsweise ein von Bürkert konzipierter und gefertigter Farbmischer für die Lackierindustrie den Farbverlust von 800 ml auf nur noch 15 ml. Eine Materialeinsparung von sagenhaften 98 Prozent. „Da rechnen sich die höheren Anfangsinvestitionen für das neue System schnell“, meint Rohrbeck.
Das Unternehmen bietet zunehmend Dienstleistungspakete an. Bei Projektangeboten finden sich immer auch Vorschläge für Instandhaltung und Wartung der geplanten Anlage. „Viele große Konzerne lagerten während der letzten Krise typische Dienstleistungsbereiche aus. Bürkert hat sich dieser Servicesektoren angenommen“, so Rohrbeck.

Zukunftsaussichten
In allen drei Bereichen des Regelkreises arbeitet Bürkert an zahlreichen Innovationen. Vieles davon ist noch nicht spruchreif. „Wir wollen immer besser werden und unsere Prozesse und Produkte weiter optimieren. Technik begeistert uns, erklärt Rohrbeck die Triebfeder und den Erfolg des Unternehmens. „We make ideas flow. Das wird auch in Zukunft so bleiben.“
 
Bürkert verzweifacht Systemhaus nahe Dresden
Großröhrsdorf, 8. November 2012: Mit einem großen Festakt wurde heute der Erweiterungsbau des Fluidexperten Bürkert im sächsischen Großröhrsdorf eingeweiht. Der Standort, der zudem in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum begeht, verdoppelt mit den Feierlichkeiten seine Nutzfläche. Die Investitionssumme beläuft sich mit Folgeinvestitionen auf einen einstelligen Millionenbetrag.
„Heute ist ein besonderer Tag, sowohl für Bürkert, als auch für Großröhrsdorf. Unsere abgeschlossenen Erweiterungsarbeiten stärken nicht nur unser Systemgeschäft sondern sind auch ein klares Bekenntnis zum Standort und zur weltweiten Vernetzung unserer Systemhaus-Aktivitäten“, sagt Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Komponenten zum Steuern, Regeln und Messen von Flüssigkeiten und Gasen. In der Niederlassung nahe Dresden werden mit den einzelnen Komponenten kundenspezifische Systeme entwickelt. So zählt der Standort zu den sogenannten Systemhäusern. Bürkert-Ingenieure arbeiten hier – in enger Zusammenarbeit mit den Kunden – an individuellen Komplettsystemen für Anlagen aus Industrie und Forschung.
Individualkonzepte „made in Großröhrsdorf“ sind beispielsweise elektropneumatische Steuerköpfe die weltweit in Milchverarbeitungsanlagen eingesetzt werden. Oder aber auch in Anlagen zur dezentralen Wasseraufbereitung arbeiten kundenspezifische Regler aus dem Standort optimal mit Bürkert-Sensoren zusammen, die im französischen Werk Triembach hergestellt werden. Ein drittes Beispiel sind hochkomplexe Systeme zur Regelung von Gasströmen, die Bürkert-Kunden in Spektralanalysegeräten zur Materialuntersuchung einsetzen. Neben diesen kundenspezifischen Systemen aus Großröhrsdorf entstehen auch in vier weiteren Bürkert-Systemhäusern individuelle Kundenlösungen: in Criesbach; Menden; Charlotte (USA) und Suzhou (China).

Die Erweiterungsfeier in Großröhrsdorf ist zugleich auch eine Jubiläumsfeier: Am 1. Januar 1992 übernahm die Firma Bürkert drei Mitarbeiter aus dem Fluidik/Sensorik-Labor der ehemaligen Akademie der Wissenschaft der DDR und gründete das „Technische Büro Dresden“. Die Vorentwicklung eines Tanksäulenventils sowie eines schrittmotorgesteuerten Stellantriebs gehörten zu den ersten Anforderungen des neu gegründeten Teams. Mit wachsenden Aufgaben wurde die Niederlassung räumlich und personell erweitert, sodass 1994 bereits zehn Mitarbeiter beschäftigt wurden. Seit 1998 bildet der Standort auch erfolgreich Mechatroniker aus, die alle übernommen werden konnten. Zudem ist die Arbeit am Standort durch enge wissenschaftliche Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen gekennzeichnet. Zahlreiche ehemalige Praktikanten und Diplomanden bereichern seither die Teams.
Die weiter anhaltende positive Entwicklung des Standortes führte 2011 zu konkreteren Planungen und schließlich im Dezember zum ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau. Knapp ein Jahr später wird nun der neue Gebäudeabschnitt von den mittlerweile 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezogen.
 
Bürkert Jubilarfeier
835 gemeinsame Jahre bei Bürkert - Hohenloher Fluidexperte ehrt langjährige Mitarbeiter

Ingelfingen, 29. November 2012: Mit einer großen Ehrung fand heute in der Bürkert-Firmenzentrale eine Jubilarfeier für langjährige Mitarbeiter/-innen statt. Insgesamt 28 Jubilarinnen und Jubilare feiern in diesem Jahr „ihren Runden“ bei Bürkert. Gemeinsam erreichen diese eine Betriebszugehörigkeit von 835 Jahren.
Für die langjährige Treue, Loyalität und Verbundenheit zum Unternehmen Bürkert bedankte sich die Geschäftsführung bei den Geehrten und würdigte diese gemeinsam mit dem Ingelfinger Bürgermeister Michael Bauer. Neben 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die für ihre 25-jährige Unternehmenszugehörigkeit geehrt wurden, gab es dieses Jahr auch neun Jubilare/-innen, die bereits vor 40 Jahren ihren ersten Arbeitstag bei Bürkert hatten. Zahlen, die für viel Erfahrung und Fachwissen stehen aber auch für die besondere Unternehmenskultur, die durch die Jubilanten mitgeprägt wurde.
Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden geehrt:
Erich Abel, Karl-Heinz Brümmer, Marianne Geissler, Werner Hartmann, Günther Hessenauer, Heinz Kollar, Ljuba Martis, Charlotte Matusche, Hans Wallner
Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden außerdem geehrt:
Ulrike Adam, Alexander Albrecht, Silke Bieniek, Thomas Brandt, Thomas Diem, Gisela Dräger, Brigitte Eisele, Klaus Gottschlich, Annette Kießling, Bernd Köhler, Matthias Kropp, Sibylle Landenberger, Valeria Mebes, Martin Ottliczky, Beate Raubacher, Christiane Schäfer-Deuser, Thomas Schneider, Birgit Stähle, Angela Thiele
Das Unternehmen Bürkert freut sich auf weitere, gemeinsame Jahre mit den Jubilanten.
 
Wetterballon
Das Hohenloher Land aus 30 Kilometern Höhe:

Schüler schickten mit Bürkert einen Wetterballon in die Stratosphäre
Mit Sonde, Kamera und GPS-Suchgerät ausgestattet ließen drei bayerische Schüler im Sommer in Ingelfingen
einen Wetterballon steigen. Das Projekt, finanziell unterstützt durch das Bürkert Vertriebs-Center München, lieferte
neben Kennzahlen aus der Erdatmosphäre atemberaubende Bilder von der unteren bis mittleren Stratosphäre -
dreimal so hoch, wie ein Flugzeug fliegt.

Angewandte Physik auf eigene Faust: Florian Knöbl, Christian Ott und Derya Taray sind drei Münchner
Gymnasiasten, die aus eigenem Antrieb einen Wetterballon vor dem Bürkert-Systemhaus in die Lüfte stiegen
ließen. "Uns faszinierte die Vorstellung, als Amateure Aufnahmen aus dem Beinahe-Weltraum machen zu können
und dabei komplexe, physikalische Probleme lösen zu müssen", erzählte Derya Taray kurz vor dem Start. Eine
Motivation, die auch erforderlich war. Galt es doch einige Problemfelder zu klären, die einen glücklichen Ausgang
gefährdeten: So war es beispielsweise denkbar, dass die Akkus nach langer Betriebszeit in der Kälte der Höhe
schwach werden bzw. ausgehen, die Kameralinse beschlägt, die Sonde verloren geht oder an einem unwegsamen
Platz landet und nach ihrem Flug nicht mehr gefunden werden kann.
Aber das Wetter, als entscheidender Faktor, spielte mit und das Projekt konnte gestartet werden. Kurz vor neun Uhr
war es so weit, alle Vorbereitungen waren abgeschlossen und der Ballon stieg in die Lüfte. Aufgrund des
zunehmend nachlassenden Luftdrucks platzte der mit Helium gefüllte Ballon auf einer Höhe von ca. 30 Kilometern
und setzte mittels Fallschirm zur Landung an. Dabei war völlig ungewiss, wo genau der Ballon landen würde. Je
nach Wetterlage und Windrichtung können diese mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Höheren Mächten sei
Dank konnte via GPS-Suchgerät die Sonde samt Kamera unversehrt nahe Forchtenberg gefunden werden.
Neben einer offiziellen Startgenehmigung der Deutschen Flugsicherung (DFS), benötigten die Schüler auch
finanzielle Unterstützung für das Projekt. "Als ich durch einen Kollegen vom Wetterballon-Experiment der Schülerbegeistern, können wir als Anwender physikalischer Grundsätze in unseren Ventilen, Reglern und Sensoren nicht
nein sagen", erläutert der Münchner Vertriebsbüroleiter Wolfgang Hess. Bereits zum vierten Mal ließen die Schüler
eine Sonde in die Stratosphäre steigen, wovon nur die letzten beiden Versuche glückten.

Von diesen Bildern gibt es nun ein Video auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=iCP3rcfhrJ0
 
Dorothee Bürkert - Ein Leben für Andere
Dorothee Bürkert hat außergewöhnlich viel bewirkt. Ihr mit einem Nachruf gerecht zu werden, ist nicht möglich. So
wenig wie wir hier all das beleuchten können, was sie für die Mitarbeiter und für das Unternehmen getan hat -
immer im Hintergrund, niemals um der eigenen Person sondern stets um der Sache willen. Die Christian Bürkert
Stiftung ist ein Zeugnis dieser Einstellung und Lebensphilosophie. Dies sind nur vier Beispiele, die das stille Wirken
von Dorothee Bürkert über ihre Stiftung beleuchten.

Auslandsstipendien
Während des Studiums für ein Semester ins Ausland gehen - ein Traum, der oftmals aus finanziellen Gründen für
viele ein Traum bleibt. Unterstützen kann ein Stipendium. In der Region vergibt seit mehreren Semestern die
Hochschule Heilbronn, dank finanzieller Hilfe von Stiftungen, der freien Wirtschaft, Verbänden und der Stadt,
Auslandsstipendien rund um den Globus. Gerade zurückgekommen aus dem Ausland sind die Stipendiaten Claudia
Görtz und Eduard Besel. Für Claudia Görtz war die dänische Stadt Esbjerg für kurze Zeit ihr Zuhause. "Ich wollte
nach Dänemark, weil das Studium dort als sehr praxisorientiert und international ausgerichtet gilt. Auch das
skandinavische Bildungssystem finde ich interessant". Eduard Besel hingegen zog es in die südlichste Region
Russlands, nach Sochi: "Ausschlaggebend bei der Gastuni-Wahl war für mich, dass die Stadt am Schwarzen Meer
kulturell wie historisch einen ganz anderen Hintergrund hat, als ich ihn kenne. In der Region leben Menschen aus
über 100 verschiedenen Kulturkreisen friedlich miteinander". Neben der finanziellen Unterstützung durch die
Christian Bürkert Stiftung hat für Claudia Görtz ein Stipendium noch einen ganz anderen Wert: "Das Geschenk des
Stipendiums, für das ich mich aufs Herzlichste bedanken möchte, ist eine Wertschätzung von Leistung und somit
ein großer Ansporn für mich".

Bauern beraten Bauern
Landwirtschaft hat im Hohenlohekreis seit jeher eine wichtige Bedeutung. Seit über 60 Jahren bietet das
Evangelische Bauernwerk Hohebuch Menschen im ländlichen Raum eine geistige und geistliche Heimat. Ein
Bestandteil ist die landwirtschaftliche Familienberatung. Diese unterstützt bäuerliche Familien bei sozialen,
persönlichen und wirtschaftlichen Problemen. Das Projekt ist in Deutschland unter dem Namen "Bauern beraten
Bauern" bekannt geworden. Ende 2011 startete ein neues Ausbildungsprogramm in Zusammenarbeit
mit dem Diakonischen Werk der Landeskirche. Acht Bäuerinnen und Bauern aus der Region nehmen an der
insgesamt rund 15-monatigen Ausbildung teil. Die Teilnehmer werden in einer speziellen psychologischen
Gesprächskultur (klientenzentrierte Gesprächsführung) geschult sowie in Methoden der Sozial- und
Personalkompetenz. Dr. Clemens Dirscherl (Geschäftsführer von Hohebuch) liegt dieser Beratungsansatz
besonders am Herzen: "Das Modell fördert die Selbsthilfe innerhalb der Landwirtschaft in der Form, dass Solidarität
vor Ort praktisch erfahrbar und spürbar wird. Dank der Bürkert-Stiftung setzen wir die Qualitätsoffensive
"Landwirtschaft und ländlicher Raum" gerade um, was ohne die Unterstützung nicht möglich gewesen wäre".

Kindergarten Hälden
Die Christian Bürkert Stiftung unterstützte 2008 die Erweiterung des Ingelfinger Kindergartens Hälden undermöglichte so eine Neuausrichtung des Betreuungsangebots und damit die Einführung einer Ganztagesbetreuung
bereits ab zwei Jahren. Grundintention hinter dieser Förderung: vor Ort helfen, als Zeichen der Verbundenheit und
zur Förderung der Bildung. Jule, Annika und Emily fühlen sich hier sichtlich wohl: "Am schönsten finden wir, dass
man so toll klettern und turnen kann." Martina Wilhelm, Leiterin des Kindergartens, zu dem Angebot für die Kinder:
"Die Erweiterung des Kindergartens hat uns auch ermöglicht, Funktionsräume wie z.B. Atelier und
Experimentierecke einzurichten, durch welche die Kinder ihren Interessen entsprechend die Aktivitäten während
des Freispiels selbst aussuchen und planen können." Die offene Architektur des Gebäudes, übrigens in Form eines
Flugzeugs gestaltet, bietet viel Platz zum Toben, Spielen und Lernen.

Aufbaugilde Heilbronn
Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Wohnungslosigkeit betroffen. Viele landen auf der Straße. Allein im
Stadt- und Landkreis Heilbronn leben täglich über 200 Männer und Frauen in prekären Wohnverhältnissen oder auf
der Straße. Über 600 hilft die Aufbaugilde jährlich. Fehlende Arbeit, fehlender Wohnraum, Suchtabhängigkeit,
psychische Erkrankungen und Einsamkeit verhindern an vielen Stellen die Wiedereingliederung. Für diese
Menschen hat die Aufbaugilde verschiedene Noteinrichtungen rein spendengestützt geschaffen, die auch durch die
Christian Bürkert Stiftung unterstützt werden, wie die Suppenküche oder die Kältehilfe. Hannes Finkbeiner,
Geschäftsführer der Aufbaugilde Heilbronn: "Nicht alle wohnungslosen Menschen sind in der Lage, die klassischen
Obdachlosenheime zu nutzen. Viele sind in ihrem Sozialverhalten und seelischem Zustand so stark eingeschränkt,
dass sie die Nähe vieler anderer Personen nicht ertragen. Auch dürfen Hunde, oftmals die einzigen Vertrauten der
wohnungslosen Menschen, hierhin nicht mitgenommen werden. Bevor sie sich von ihren Tieren trennen, riskieren
sie eher den Erfrierungstod." Aus diesem Grund halten haupt- und ehrenamtliche Helferinnen bei Minusgraden in
einem angemieteten Haus im Lauerweg Nachtwache und ermöglichen so den hilfebedürftigen Menschen (und ihren
Tieren) einen warmen, sicheren Schlafplatz mit entsprechenden Unterbringungsstätten.
 
Die soziale Seite von Bürkert
Die Bürkert-Unternehmenskultur endet nicht dort, wo das Kerngeschäft aufhört. Seit Jahrzehnten unterstützen die
Gesellschafter, die Geschäftsführung und der Betriebsrat von Bürkert verschiedene Hilfsorganisationen.
Spenden sind Teil des gesellschaftlichen Engagements von Bürkert. Unter dem Begriff Spenden werden dabei
freiwillige Leistungen (Geld- oder Sachzuwendungen) für humanitäre, wissenschaftliche oder kulturelle Ziele an
Firmenfremde verstanden, die ohne Gegenleistung erfolgen. Geldspenden werden dahin gehend eingesetzt, um
nicht die administrative Maschinerie einer Organisation zu unterstützen, sondern um gezielt die Projektarbeit an
sich zu fördern. Grundsätzlich erhalten Einzelpersonen und Organisationen, deren Zweck es ist, Gewinne zu
erwirtschaften oder deren Ziele nicht dem Leitbild von Bürkert entsprechen, keine Spenden vom Unternehmen.
Geförderte Spendentätigkeiten sind:
Soziale und humanitäre Anliegen
Bürkert versucht in Not- und Katastrophenfällen zu helfen. So unterstützte die Firma über die Kindernothilfe u. a.
den Wiederaufbau in Haiti mit einer Spende in Höhe von 10.000 €. Hier ging es vor allem um medizinische
Erstversorgung und die Betreuung von Kindern, die durch das Beben von ihren Eltern getrennt wurden, bis hin zur
Traumabewältigung und der Errichtung von Kinderzentren. Bei den Überschwemmungen in Pakistan 2010 leistete
die Kindernothilfe erneut Soforthilfe, auch mit der Unterstützung von Bürkert. Wieder waren Kinder besonders
bedroht - vor allem von Mangelernährung. 2011 spendete Bürkert für die Kindernothilfe in Somalia 10.000 €. Im
Vordergrund stand die Versorgung von fast 3.000 Kindern und ihren Familien mit Wasser und Nahrung. Nach dem
schweren Erdbeben 2011 in Japan, das einen gewaltigen Tsunami auslöste, leistete Bürkert ebenfalls Hilfe. In
Abstimmung mit der dortigen Niederlassung wurde eine Spende an das Japanische Rote Kreuz überreicht.
Benachteiligte Menschen und Jugend
Nur eine gut ausgebildete junge Generation ist in der Lage, den Teufelskreis von Armut, Analphabetismus,
Unterqualifizierung und Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Eine qualifizierte Schul- und Berufsausbildung von
Mädchen und Jungen bedeutet für die armen Länder des Südens Hilfe zur Selbsthilfe. Die Spenden von Bürkert
haben in zahlreichen Projekten geholfen, sehr vielen jungen Menschen Zukunftschancen zu eröffnen.
Bildung und Wissenschaft
Bürkert unterstützt staatliche und private Institutionen der Aus- und Weiterbildung sowie externe
Forschungsinstitute, insbesondere auf den Gebieten der Naturwissenschaft und Technik. Ein besonderes Anliegen
ist dabei die Förderung der Jugend.
 
Festliche Abschlussfeier
Festliche Abschlussfeier mit mehreren Rekorden
  
Insgesamt 43 Auszubildende und Studierende des Dualen Hochschulstudiums haben 2013 erfolgreich bei Bürkert ihre Ausbildung abgeschlossen. In feierlicher Atmosphäre bekamen die Absolventen am Abend des 20. März 2013 ihre Abschlusszeugnisse überreicht und konnten gemeinsam mit ihren Ausbildern ihren Berufsabschluss feiern.

Die diesjährige Feier war eine Veranstaltung mit vielen außergewöhnlichen Leistungen: So erzielten beispielsweise alle fünf der bei Bürkert ausgebildeten Industriekaufleute eine bessere Abschlussnote, als der IHK-Durchschnitt. Damit nicht genug: Weitere IHK-Preise für herausragende Prüfungsleistungen erhielten ebenfalls weitere Bürkert-Auszubildende aus dem gewerblich-technischen Bereich.
 
Im Bereich des Dualen Hochschulstudiums gab es ebenfalls einen Rekord zu verbuchen: Mit 14 jungen Menschen ist der Absolventenjahrgang 2013 der bislang stärkste in der Bürkert-Geschichte. Aber nicht nur die quantitative Anzahl an DH Studenten und Auszubildenden steigt von Jahr zu Jahr, sondern auch die Anzahl an unterschiedlichen Ausbildungsberufen. So ist Bürkert in der Lage jungen Menschen ein breitgefächertes Angebot aus 25 unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studienrichtungen aus gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereichen anzubieten.
 
Diese Zahlen stehen symbolisch für den hohen Stellenwert des Themas Ausbildung beim Ingelfinger Unternehmen. „Bürkert investiert aus finanzieller, fachlicher und personeller Sicht sehr viel in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter“, weiß Britta Uhl aus dem Bereich Personalentwicklung. Acht Fachausbilder und 40 Ausbildungsbeauftragte kümmern sich allein am Standort Ingelfingen um den Unternehmensnachwuchs. Unter der Devise „Zukunft trifft Erfahrung“ profitieren die Auszubildenden von einer eigenen Lehrwerkstatt, führen in einem Azubi-Dienstleistungszentrum Projektarbeiten durch und werden in umfangreichen Trainings in Fach-, Methoden und Sozialkompetenz geschult.
Seit 1951 haben rund 1.500 junge Menschen bei Bürkert ihre Ausbildung absolviert. Ursprünglich als Alternative zur Arbeit in der Landwirtschaft gedacht, hat das Ingelfinger Unternehmen sehr früh Jugendlichen aus der Region eine Facharbeiterausbildung in eigener Lehrwerkstatt ermöglicht. Nach der Ausbildungszeit sind bei Bürkert Übernahmen in unbefristete Arbeitsverhältnisse die Regel.
 
Bürkert wünscht seinen Absolventen einen erfolgreichen Berufsstart und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

 
Werkserweiterung Öhringen
Werkserweiterung in Betrieb
Bürkert plant bereits die nächsten Ausbauschritte am Standort Öhringen
Ingelfingen, Februar 2013 - Der Ingelfinger Fluidexperte Bürkert wird von nachhaltigem Unternehmenserfolg getragen. Erst zum Jahresanfang ging eine Werkserweiterung in Öhringen in Betrieb und schon laufen die Planungen für weitere Bauabschnitte. Unter anderem sollen Distributions- und Logistikfunktionen in Öhringen gebündelt werden, um im Ingelfinger Stammhaus Platz für erforderliche Erweiterungsbauten frei zu machen.   Das Werk Öhringen entwickelt sich zu einem der wichtigsten Bürkert-Standorte und wird kontinuierlich ausgebaut. So wurden Anfang 2013 nach weniger als einem Jahr Bauzeit 500 m2 Bürofläche, eine Produktionshalle mit 1.000 m2 und eine ebenfalls 1.000 m2 große Logistikhalle in Betrieb genommen.   Einen mittleren einstelligen Millionenbetrag investierte Bürkert in das Kernstück seiner Steriltechnik-Sparte, die zum Beispiel Ventile und Steuerungen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie herstellt. Dieses Marktsegment trug in den letzten Jahren bedeutend zum kontinuierlichen Wachstum des Spezialanbieters für Fluidtechnik bei. Der Standort bietet jetzt Platz für etwa 180 Mitarbeiter. In den neuen Räumlichkeiten werden Entwicklung Produktion und Vertrieb eng zusammen arbeiten.   Bürkert wurde fast vom eigenen Erfolg überholt: Für die Logistikhalle, die bereits im September 2012 in Betrieb ging, wurden schon in der Bauphase Erweiterungsplanungen in Angriff genommen. Ende Februar rücken erneut die Bagger an und beginnen mit dem Bau eines 3.300 m2 großen Distributionszentrums für alle Bürkert-Werke, das nach seiner Fertigstellung auch die Kommissionierung der Kundenbestellungen aus Ingelfingen übernehmen soll. Dort werden die frei werdenden Flächen dringend benötigt, wenn in zwei bis drei Jahren die nächste Werkserweiterung ansteht.
 
Segmente
Bürkert gliedert seine Kompetenzen in vier Segmente

April 2013 - Bürkert ist mit vier Segmenten marktgerecht und kundenorientiert aufgestellt. Die klare Fokussierung erleichtert dem Spezialisten für Fluidtechnik die gezielte Kundenansprache und gibt dem Kunden einen besseren Überblick des umfassenden Produktportfolios. Auf dieser Basis können maßgeschneiderte Lösungen für die Fluidregelung geschaffen werden. In diesem Jahr steht der Bürkert Segment-Gedanke im Mittelpunkt des Bürkert-Auftritts auf der Hannover Messe.
 
Die Idee, sein Geschäft in Segmente zu unterteilen ist an sich nicht neu und wird in mittleren und großen Unternehmen häufig praktiziert, um potenzielle und bestehende Kunden gezielt ansprechen zu können. Bürkert geht von diesem allgemeinen Ansatz einen Schritt weiter und hat seine Segmente nicht nach bestimmten Branchen oder Produkten allein gegliedert, sondern nach den Applikationslösungen des Kunden für wiederkehrende Schlüsselaufgaben, egal in welcher Branche diese vorkommen. „Wir glauben, dass unser Konzept einzigartig ist“, so Greg Sutcliffe, Teamcoach Segmentmanagement. „Weil wir erkannt haben, dass die Segmentierung allein nach Branchen oder Produkten dem Kunden nur beschränkten Nutzen bietet, haben wir das Ganze auf den Kopf gestellt und unsere vier Segmente nach Problemlösungsstrategien für häufige Aufgabenstellungen ausgerichtet, die den echten Anwendungen unserer Kunden entsprechen“.
 
Aus dem umfassenden Bürkert-Portfolio werden auf Basis des ständig wachsenden Know-hows modular aufgebaute und individuell maßgeschneiderte Problemlösungen entwickelt. Was in einer Industrie entwickelt wurde, kann den Ansatz für neue Wege in einer anderen liefern. So lässt sich zum Beispiel die gleiche Mikrodosiertechnik für die Dosierung von Reagenzien in Analyseautomaten in medizinischen Geräten einsetzen wie für Druckertinten in einer Lebensmittelkennzeichnungs-Anwendung. Bürkert denkt wie ein Anwender: in Anwendungen.
Sutcliffe sieht besondere Vorteile für beide Seiten: „Dank unserer einzigartigen Segmentierung lernen wir ständig durch die gemeinsame Arbeit mit unseren Kunden. Dieses Know-how können wir dann auf völlig neue Einsatzgebiete und Industrien übertragen“.
 
Auf der Hannover Messe 2013 werden die Segmente dank vier animierter Säulen und eines großen Displays den Besuchern bereits von weitem das diesjährige Messe-Leitthema verdeutlichen: Die vier Segmente Water, Gas, Hygienic und Micro, verbunden mit dem Bürkert-Claim „We make ideas flow.“. Mit dem Konzept wird die Segmentstrategie vorangetrieben, gefestigt und nun auch architektonisch umgesetzt (Halle 9, Stand G16).
 
 
Vier Segmente, eine Philosophie
 
In das Segment Water fließen das Wissen und die Erfahrung zu allen Belangen der Wasserbehandlung ein, bei der Umkehrosmose genauso wie beim Ionenaustausch. Das Ergebnis sind Lösungen, die exakt den Erfordernissen der speziellen Anwendungsumgebungen beim Kunden entsprechen, von der Kesselwasseraufbereitung über Kühl- und Trinkwasser bis zum Umgang mit Reinstwasser.
                            
Das Segment Gas bearbeitet die Gassteuerung und -regelung. Auf Basis umfassender Erfahrungen mit geschlossenen Regelkreisläufen realisieren die Spezialisten eine reproduzierbare und genaue Steuerung oder Regelung, immer unter dem Aspekt der konsequenten Prozessoptimierung, sei es in der Brenner- und Plasmaregelung, der Medizintechnik oder in Schutz- und Reaktivgasatmosphären.
 
Im Segment Hygienic beschäftigt sich Bürkert mit Anwendungen, die ein Höchstmaß an Hygiene verlangen. Kunden sind unter anderem Pharma- und Kosmetikunternehmen, Hersteller von Lebensmitteln und Getränken oder auch Tierfutterhersteller. Hier kommt es vor allem auf leicht zu reinigende und sterile Konstruktionen an, um einfache Validierbarkeit und unkomplizierten Betrieb zu gewährleisten.
 
Mit dem Segment Micro steht gebündeltes Know-how zur Handhabung von Flüssigkeiten auf kleinstem Raum zur Verfügung. Die angebotenen Lösungen finden ihren Einsatz in klinischer Diagnostik, DNA-Synthese, Medizintechnik, High-Throughput-Laborautomation, Industrie-Tintenstrahldruck und in Analysegeräten. Die Durchflussmengen reichen von einem Bruchteil eines Mikroliters bis zu mehreren Millilitern pro Minute.
 
Brennstoffzellenantrieb
An der Pole Position der Innovation Bürkert unterstützt Rennwagen mit Brennstoffzellenantrieb der Formula Student Competition Ingelfingen, März 2013 - 134 Teams aus Universitäten in 34 Ländern traten 2012 bei der Formula Student Competition in Silverstone mit selbst konstruierten Rennwagen gegeneinander an. Einer der innovativsten Renner am Start war der Forze V des Teams der Technischen Universität Delft in Holland: Der froschgrüne Flitzer wurde als einziges Fahrzeug im Rennen von einer Brennstoffzelle angetrieben. Fast die komplette Technik rund um den Brennstoffzellenstack lieferte der Fluidtechnikspezialist Bürkert und präsentiert den Rennwagen auf der diesjährigen Hannover Messe.   Angetrieben wird der Forze V durch einen Elektromotor, der nicht von einer Batterie, sondern von einer Brennstoffzelle elektrisch versorgt wird. Johann Gunnesch, Ingenieur im Systemhaus Ingelfingen bei Bürkert Fluid Control Systems, entwickelte auf Basis des Flowplans für das Brennstoffzellen-system und der technischen Rahmenbedingungen eine Gesamtlösung für die Wasserstoffzufuhr des Forze V, die möglichst kompakt und leicht sein sollte, aber Standardkomponenten aus dem Bürkert-Produktportfolio nutzt. Auf einem kompakten Aluminiumblock, bei dem möglichst viel Material ausgespart wurde, fanden ein Sicherheitsventil, ein Proportionalventil zur Druckregelung des Wasserstoffs, ein Massendurchflussmesser, ein Ablassventil sowie Temperatur- und Drucksensoren Platz.   Aus dem Tank kommend, passiert der Wasserstoff zunächst ein Absperrventil. Ein integriertes Überdrucksicherheitsventil muss im Fehlerfall den Wasserstoff gezielt ablassen. Die Dosierung des Wasserstoffs für die Brennstoffzelle übernimmt ein Proportionalventil vom Typ 2833, indem es den benötigten Druck in der Brennstoffzelle ausregelt. Ein Durchflussmesser des Typs 8701 misst die zugeführte Wasserstoffmenge und meldet sie an die Steuerungselektronik des Fahrzeugs. Druck und Temperatur werden ebenfalls kontinuierlich durch Sensoren überwacht, die ihre Messwerte an die Steuerung übermitteln, damit die Brennstoffzelle stets unter optimalen Bedingungen arbeitet. Weiterhin gibt es ein Ablassventil vom Typ 6011, mit dem der gesamte Kreislauf entlüftet werden kann, falls das Fahrzeug nicht gefahren wird.   Der im wahrsten Sinne des Wortes „grüne“ Rennwagen sprintet von 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und fährt mit 600 g flüssigem Wasserstoff rund eine Stunde Vollgas. Das sind in diesem Fall 28 l bei 350 bar. Alles, was er der Umwelt dabei hinterlässt, sind ungefähr fünf Liter Wasser.
 
Bürkert Investiert in Membranfiltration
Bürkert investiert in Membranfiltration

Das Unternehmen Bürkert Fluid Control Systems hat zur Diversifizierung des Produktprogramms in ein deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Filtrations- und Separationstechnik investiert. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen technologisch führenden Spezialisten der Medienfiltration und -separation. Das Tätigkeitsspektrum reicht vom Engineering bis zur Produktion und dem Vertrieb von Modulen zur Membranfiltration. Die Transaktion erfolgt in Einklang mit der Bürkert Unternehmensstrategie und stellt einen wichtigen Schritt sowohl zur Sicherung des Produktionsstandorts Deutschland als auch zur Weiterentwicklung der Technologieführerschaft dar. Bürkert Fluid Control Systems Bürkert investiert in Membranfiltration.
 
Zertifizierungen
Fertigungsstättenzertifikat AEO-Zertifikat Bürkert Werke GmbH
2014-10-21


Fertigungsstättenzertifikat CSA-Zertifikat / Labor
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat UL-Zertifikat / Labor
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat VDE überwachte Fertigungsstätte
2014-10-20


Bekannter Versender IECEx
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat Bekannter Versender
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat AEO-Zertifikat Bürkert GmbH & Co. KG
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat ATEX
2014-10-20


Fertigungsstättenzertifikat Druckgeräterichtlinie / Schweißverfahren
2014-10-20


Arbeitsschutzmanagement
2013-04-03


IECx
2013-04-03


ATEX
2013-04-03


Druckgeräterichtlinie
2013-04-03


EG Baumusterprüfungen
2013-04-03


Produktzertifizierung ISO 9001
2013-04-03


Qualitätsmanagement ISO 9001
2013-04-03


Umweltmanagement ISO 14001
2013-04-03


Dokumentationen
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Messekalender

MESSEBETEILIGUNGEN REGION DEUTSCHLAND 2015

I+E 
Freiburg  14. – 16. Januar    

ISH
Frankfurt 10. – 14. März

Anuga Food Tec
Köln24. – 27. März

WASSER BERLIN
Berlin 24. – 27. März

Hannover Messe
Hannover 13. – 17. April  

MSR Chemiedreieck
Halle 22. April 

3. Süd- u. Ostbayrische Wassertagung
Landshut  22. – 23. April 

Sensor + Test
Nürnberg 19. – 21. Mai

Vision Pharma
Stuttgart 19. – 21. Mai  

MSR Nord  
Hamburg   10. Juni

ACHEMA
Frankfurt  15. – 19. Juni

GIFA
Düsseldorf 16. – 20. Juni

MSR Südost
Landshut 16. September

Westfälische Trinkwassertagung
Paderborn  23. – 24. September

Motek
Stuttgart 05. – 08. Oktober

Fakuma
Friedrichshafen13. – 17. Oktober

MSR Niedersachsen
Braunschweig 14. Oktober

HK
Köln 28. – 30. Oktober

Brau Beviale
Nürnberg 10. – 12. November

COMPAMED
Düsseldorf 16. – 19. November

SPS/IPC/DRIVES
Nürnberg 24. – 26. November
Produkt- und Leistungssortiment
  • absperrventile

  • armatur

  • armaturen

  • aseptik

  • brennstoffzelle

  • drucksensor

  • durchflussmesser

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  • gas

  • gasmessanlage

  • leitfähigkeitsmessgerät

  • liquid

  • magnetventile

  • membranpumpe

  • micro

  • pneumatik

  • positioner

  • prozessventil

  • rückschlagventil

  • valves

  • ventil

  • ventile

  • dosierventile

  • füllstandsregler



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