Der Begriff Oberflächenbehandlung beinhaltet das Verändern einer Oberfläche von Werkstücken aus unterschiedlichen Materialien mittels Abtragen, Verdichten oder Erweitern. Dazu zählt beispielsweise die Frästechnik, die sowohl bei Metallen wie auch Kunststoffen oder natürlichen Materialien wie Holz zur Anwendung kommt. In der Oberflächenbehandlung ist die Frästechnik eine der meist verwendeten Verfahren. Dabei muss wiederum zwischen der reinen Oberflächenbehandlung und den formgebenden Maßnahmen in der Frästechnik unterschieden werden. So zählt etwa das Abfräsen eines Zylinderkopfes in der Metallbearbeitung zur Oberflächenbehandlung. Das Herausarbeiten eines dreidimensionalen Körpers aus einem Metallblock innerhalb eines Bearbeitungszentrums zur Formgebung. Das Polieren zählt zur verdichtenden Oberflächenbehandlung im Gegensatz etwa zur Aufrauung der Oberfläche, um deren Fläche zu vergrößern. Dieses Verfahren dient in der Regel der Vorbereitung von Oberflächen zur Beschichtung. Etwa das Anschleifen einer Fläche für den Auftrag von Farben und Lacken. In der Galvanik erfolgt dieser Prozessschritt durch den Einsatz von Laugen und Säuren, die die Oberfläche anlösen, um die Anlagerung von Ionen zu erleichtern.