Frederic Hormuth
Frederic Hormuth wurde freiwillig in Mannheim geboren und lebt mittlerweile noch freiwilliger in Heppenheim an der Bergstrasse. Bundesweit ist er mit seinen Soloprogrammen seit Ende der Neunziger auf Kleinkunstbühnen (und Großkunstbühnen... und Bühnen ohne Bühne...) unterwegs. Als Texter beliefert er beispielsweise das Mannheimer Kabarett "Dusche", Christoph Brüske oder Bülent Ceylan, denen er seine besten Pointen verkauft. Nicht alle natürlich. Außerdem ist er als Regisseur, Musiker, leidenschaftlicher Zuschauer und Konsument von Fruchtsaftschorlen im Kleinkunstbereich tätig. Ausgezeichnet ist er auch, unter anderem als Träger des Kleinkunstpreises des Landes Baden-Württemberg, des Passauer „Scharfrichterbeils“, des Münchner „Kaktus“ und des „Schwarzen Schafes vom Niederrhein“. Er trägt die Preise mit Fassung.
Liederlacher - Protest - Kabarett !
Bernd Barbe
Barbe ist kein ausgebildeter Musiker, kein Schauspieler oder Sänger - Barbe ist nur ein männliches Sandkorn im Rad des Turbokapitalismus, und immer wenn er wieder mal gedrückt, geschubst und gequetscht wird, kommt ein Lied dabei heraus - Keine Kunst, sondern Notwehr ! Glücklicherweise kommt es prima beim Publikum an, und so kann er endlich machen, was Ihm wirklich Spass macht.
Lieder über russische Auftragskiller, deutsche Krankenhäuser, seiner Freundin beim FFC oder morgens gegen 9 Uhr am Krematorium reißen garantiert auch Dich mal wieder richtig vom Stuhl !!! Und klar gibts auch wieder Bananen....
Andy Sauerwein
Alles andere als trüb ging es auch in der Galerie der Sparkasse zu. Wer hier verweilte, hatte es wahrlich schön in der Welt des "Sitzpinklers" Andy Sauerwein, Verkörperung aller Studenten-Klischees und für Brüller der beste Mann an diesem Abend. Denn was der Kabarettist in der Hochschulstadt Schweinfurt aus der Universitätsstadt Würzburg berichtete, war ebenso urkomisch wie musikalisch. Plaudernd saß Sauerwein am Keyboard - schade, dass man in Schweinfurt nicht Germanistik studieren kann.
Ralf Hackler
Neues Programm: „Merkeln Sie was"?!
Als Totengräber der „Ruhe sanft GmbH“ betritt Ralf Hackler den Friedhof der politischen Lügen, Wahlversprechungen und gescheiterten Reformen. Im Moment ist es ruhig denn Wahlen stehen nicht an. So hat Hackler Zeit den Friedhofsbesuchern die aktuelle Politik zu erklären.
Ob Arbeitslosigkeit oder die Gesundheitsreform, obGammelfleischskandal oder die latente Terrorismus Gefahr, nichts ist vor seinem Spott sicher.
2004 erhielt er den Waldkircher Kleinkunstpreis „Die Drehorgel“.
Klaus Wührl ist "Der Hausmann" in Leichenschmaus
Was ist eigentlich eine schöne Leich? Claudia Schiffer, Gerd Schröder oder doch eher Nofretete? Reiht sich die Bundesrepublik Deutschland nahtlos in die Reihe der schönen Leichen ein? Ist das Outsourcing von Kindern eine Lösung für das Überalterungsproblem der Gesellschaft? Oder braucht es dazu doch eher eine angebotsorientierte Grabstättenkonjunktur-politik? Und bringt man auf diese Weise Kinder dazu, ihr Gemüse zu essen? Wie kommt Aristoteles in die Bildzeitung? Und was passiert, wenn man mit korrekter Geschwindigkeit geblitzt wird? Kommt „Neoliberal“ wirklich von „Libero“ und was hat Franz Beckenbauer damit zu tun? Ist die große Koalition eine kriminelle Vereinigung mit Angela Merkel als Patin? Welche Rolle spielt Edmund S. aus B. dabei? Und was geschieht im 21. Jahrhundert eigentlich mit den Dorfdeppen?
b]Pianormales Kabarett mit Daniel Helfrich
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Mit der Bitte: „Alle mal die Hand heben!“ fordert der Kabarettist Daniel Helfrich seine Zuschauer auf sich zu melden, sich zu bekennen und sich einer Frage oder einem Thema zu stellen und trotzdem dabei sitzen bleiben zu dürfen. Es braucht aber niemand Angst zu haben sich zu melden oder den Arm zu heben, außer denen, die mit Achselschweiß zu kämpfen haben. Aber auch sie werden über sich lachen können. Ihre erhobene Hand ist sicher gut angelegt, denn das sagte schon der zu recht unbekannte Odenwälder Dorfgründer Johann Sebastian Scharbach: „Besser Hand anlegen als die Ohren!“
Verwirrend? Absicht! Denn in Helfrichs Programm: „Alle mal die Hand heben!“ erfahren sie, wo sich Differenzen in der verbal-genetischen Evolutionsgeschichte am stärksten auswirken, warum ein daraus resultierender S-Fehler besser ist als ein SS-Fehler und wo letztendlich der Hund begraben liegt.
Zwischen Boogie-Woogie-Klängen, Blues und Walzertakt nimmt er die Jugend, Politiker, den Pontifex Maximus und schließlich sich selbst auf die Schippe. Das Tempo des Programms variiert und einlullende Serenaden mit absolut nicht ernst zu nehmenden Botschaften stürzen abrupt ab in feurige Wort-Spielhöllen und werden durch urplötzlich auftauchende Gedankenblitze abgelöst.